Körperorientierte Therapien: Wilhelm Reich

Wilhelm Reich(1897-1957), ein weiterer Schüler Freuds hatte sich zum Ziel gesetzt, die Triebenergie "Libido" als physische Kraft zu erforschen. 1940 fand er sie und nannte sie "Orgon". Er entdeckte sie in allen Lebewesen, am Himmel und in der Atmosphäre und fand einen Weg, Orgon effektiv für die heilende Arbeit einzusetzen: den Orgon-Akkumulator. Wilhelm Reich ist der "Vater aller Körper-Psychotherapien", er entdeckte die energetische Ursache der Klimakatastrophe und legte Grundsteine dafür, daß wir heute in rationaler Weise mit "Bioenergie" und "feinstofflicher" Energie naturwissenschaftlich, psychiatrisch, medizinisch und spirituell arbeiten können.

Verschiedene Körper- und Gymnastikübungen lassen uns Verspannungen, Energieblockaden oder Charakterpanzerungen im Körper spüren. Zahlreiche körperorientierte Therapieformen arbeiten mit diesen im Körper abgelagerten Informationen und führen in entspanntes lustvolles Erfahren des Daseins.

Östlicher Therapieansatz

Im Tai Chi Chuan wird jede Bewegung durch eine Gegenbewegung ergänzt und ermöglicht damit das Aufheben oder Transzendieren der Dualität Yin und Yang, Weiblich und Männlich, Erde und Himmel. Diese Bewegungsharmonie entstammt dem Taoismus und wird nachweislich seit dem 12. Jh. in China praktiziert. 

Focusing

Die Methode des erlebensbezogenen Focusing wurde im Zusammenhang der Klientenzentrierten Psychotherapie (Carl Rogers) seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts von Eugene T. Gendlin an der Universität Chicago entwickelt. Die Besonderheit ist die innere Orientierung des Gesprächs an bedeutungshaltigen Körperempfindungen, dem sog. Felt Sense, die der Klient als "körperliche Resonanz" zu seinem Problem zu spüren lernt. Durch schrittweise Symbolisierung (Suchen stimmiger Wörter, Bilder, Bewegungen ...) dieser körperlich fühlbaren Bedeutung eines Problems sollen die zuvor nicht dem Bewusstsein zugänglichen, unklaren Aspekte dieses Problems klarer verstanden und damit einer Veränderung zugänglich gemacht werden. "Focusing ist eine Art innerer, körperlicher Aufmerksamkeit, die einige wenige Menschen natürlicherweise kennen." ... "Es bedeutet nicht einfach, mit Emotionen oder Gefühlen in Kontakt zu sein, und es bedeutet auch nicht, sich über sich selbst "im Kopf" Gedanken zu machen und Vermutungen anzustellen. Es ist vielmehr ein Weg, eine körperliche Empfindung - wir nennen sie einen Felz Sense - dazu zu bekommen, wie es einem in einer bestimmten Lebenssituation geht. Dieser felt sense ist zunächst unklar und vage. Wenn wir ihm jedoch Aufmerksamkeit schenken, wird er sich in Worten oder Bildern ausdrücken, was oft zu kleinen Veränderungs- und Handlungsschritten und neuen Gedanken führt. Um diesen Vorgang zu erlernen, braucht man gewöhnlich einige Tage mit entsprechender Anleitung."  Focusing-orientierte Psychotherapie hat übrigens keine wissenschaftliche Anerkennung gefunden und wird daher in Deutschland und Österreich von den Krankenkassen auch dann nicht erstattet, wenn sie von Ärzten oder Psychologischen Psychotherapeuten angewendet wird.

Überblick über einige Psychotherapierichtungen und -schulen

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