Santarcangelo di Romagna, Emilia Romagna, Italien, Italia

Die Nacht von San Lorenzo - Alljährlich findet an mehreren Abenden ein Fest der Stelle und Vini statt, bei dem man mit einem Glas bewaffnet von Weinbauer zu Weinbauer, von Lokal zu Lokal ziehen kann, um zum Preis von einem Euro soviel trinken darf, wie man möchte.

Auf einer heute nicht mehr verfügbaren Webseite fand ich damals folgende Beschreibung:

Das auf dem die heutige Ortschaft dominierenden Tuffsteinhügel Monte Giove, auf dem sich auch die Festung "Rocca Malatestiana" erhebt, erbaute Dorf ist uralten Ursprungs. Die ersten sicheren Spuren gehen in die Römerzeit zurück, wo es ein "vicus" - d.h. eine Ansiedlung - war, die Pagus Acerbolanus hieß. Im Mittelalter wurde daraus eine Burg. Die Malatesta, die Herren von Rimini, ließen dort 1247 die Burgfestung errichten, die bis zu 1462 in ihrem Besitz blieb. 1386 ließ Carlo Malatesta einen riesigen Turm bauen, der damals als das Achte Weltwunder galt. Sigismund Pandolfo Malatesta ließ den Turm in 1447 aus militärischen Gründen tiefer bauen und reduzierte ihn auf die heutige Form (der Turm befindet sich heute in Privatbesitz und ist nur für Gruppenführungen nach Terminvereinbarung geöffnet - Frau Dr. Colonna 081/5751828).
Die Tradition von Santarcangelo will, dass hier der Geist der unglücklichen Francesca da Rimini haust, deren tragisches Schicksal zu den Lieblingsthemen der Schriftsteller gehört und der der Dolch des Gatten Gianciotto und die Feder des Dante Alighieri zu Weltruhm verholfen haben. (siehe Paolo und Francesca)

In Santarcangelo kommen Sie nicht umhin, dem antiken mittelalterlichen Ortskern; einen Besuch abzustatten; mit jeder Treppenstufe werden Sie zurück in die Zeit versetzt; zwischen Gassen und Panoramaterrassen, kleinen Häusern, antiken Palazzi, Kirchen und Klöstern, stoßen Sie auf die kleinen und gastlichen Osterias des Campanile (Kirchturms) und des Castello (Schloss), wo Sie traditionelle Delikatessen genießen können.

In Santarcangelo gbit es viel zu sehen und auch zu hören. Santarcangelo ist nicht nur der Ort der Maler, Dichter und Theaterleute, sondern es gibt auch "Santarcangelo und seine Mysterien". Über die geheimnisumwobenen Tuffsteinhöhlen die sich durch den ganzen Berg ziehen, wurden unzählige Hypothesen aufgestellt. Am wahrscheinlichsten handelt es sich um alte Kultstätten. Die jetzigen Bewohner verwenden sie als ideale Keller. Besuchen können Sie die Höhle im Privatbesitz von Herrn Stacchini in der Piazza delle Monache und die Öffentliche Höhle in der Contrada dei Fabbri, dem Ortsteil der Schmiede (Auskunft beim Fremdenverkehrsverein Pro Loco).

Die Liebhaber des Kunstgewerbes kommen in der alten Gewebedruckerei Stamperia Marchi mit ihren berühmten Tüchern, die mit den seit Jahrhunderten überlieferten "romagnolischen Mustern" bedruckt sind, bestimmt auf ihre Kosten. Hier wird noch die Mangel aus dem Jahre 1633 zum Pressen der Stoffe vor dem Handdruck verwendet (Eintritt £. 2.500). Santarcangelo kann auch mit dem hoch interessanten Museum der Sitten und Gebräuche aus der Romagna aufwarten (Eintritt £. 5.000), in dem Szenen aus dem Leben der bäuerlichen Kultur rekonstruiert wurden.

Einen Besuch verdienen auch die Chiesa della Collegiata, eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit zwei Gemälden des Cagnacci und einer Kruzifixtafel der Rimineser Schule des 14. Jahrhunderts, sowie die Pieve di S. Michele Arcangelo, die älteste Pfarrei der Gegend, von deren frühchristlichen Formen ein ganz besonderer Zauber ausgeht: Errichtet wurde sie an einem abgelegenen Ort in unmittelbarer Nähe des Ortskerns.

Von großem Interesse sind auch die anderen Bauwerke der Ortschaft, in der zahlreiche berühmte Personen geboren wurden, darunter der Maler Guido Cagnacci und Papst Klemens XIV.:der Triumphbogen am Eingang zur Piazza Manganelli, das Kloster der Heiligen Caterina und Barbara, der Uhrturm, der von den Leuten hier "campanone" genannt wird, das auf das 17. Jahrhundert zurückgehende Kapuzinerkloster.

Events

Hohes Profil hat das im Juli auf dem Programm stehende Kulturereignis, das jeder beliebigen Form der Schauspielkunst und Theateraufführung gewidmet ist: "Santarcangelo dei Teatri". Eine Woche lang dauern die künstlerischen Darbietungen auf den Plätzen, in den Straßen, Winkeln und Palazzi, untermalt von Ethno - Musikkonzerten.
Ende September findet der Jahrmarkt des Heiligen Michaels, die "Fiera di San Michele" statt, die auch der "Vogelmarkt" genannt wird, weil Blumen, Tiere und Naturprodukte feilgeboten werden.

Am Wochenende zum 11. November läuft eine der wichtigsten Veranstaltungen der Romagna über die Bühne: Der auch als "Fest der Hahnreie" (der Gehörnten) bekannte St. Martinsmarkt. Unter dem Bogen des Papstes Klemens werden ein Paar Stierhörner aufgehängt, und alle diejenigen, bei deren Passage die Hörner ins Schwingen geraten, werden laut Tradition in den renommierten Klub der "Hahnreie" aufgenommen.

"La Casa del Tempo" heißt der Antiquitätenmarkt, der an jedem ersten Sonntag im Monat auf dem Platz abgehalten wird.

Hotel Della Porta

Das 4-Stern Hotel Della Porta in Santarcangelo di Romagna bietet allen Komfort, den sich ein Reisender nur wünschen kann.


 

Italien ReiseBrisighella ::::: - ::::: Grado ::::: - ::::: Jesi ::::: - ::::: Gardasee ::::: - ::::: Limone am Gardasee ::::: - ::::: Macerata ::::: - ::::: Marcelli ::::: - ::::: Osimo ::::: - ::::: Santarcangelo ::::: - ::::: Triest ::::: - ::::: Denkmäler und Bauwerke in Triest ::::: - ::::: Bologna ::::: - ::::: Die Toskana ::::: - ::::: Castello die Spaltenna Siena Florenz San Gimignano Volterra Arezzo ::::: - ::::: Certaldo Alto Montepulciano Lucca Pisa Pienza ::::: - ::::: Castellina in Chianti ::::: - ::::: Castelnuovo di Berardenga ::::: - ::::: Radda in Chianti ::::: - ::::: Greve in Chianti ::::: - ::::: Gaiole in Chianti ::::: - ::::: Toskana ::::: - ::::: Florenz ::::: - ::::: Massa Marittima ::::: - ::::: Orbetello ::::: - ::::: Portoferraio ::::: - ::::: Montecatini Terme ::::: - ::::: San Miniato ::::: - ::::: Piombino ::::: - ::::: Viareggio ::::: - ::::: Pitigliano ::::: - :::::Massa Carrara
Oder wie wär es mit der Schweiz?
Oder der ehemalige Osten:
Slowenien: Portoroz? Oder Tschechien: Prag


Siehe auch: