*werner stangl: Förderliche Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Einführung des Internets an Schulen *

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen: die Informationsgesellschaft
Schulische Rahmenbedingungen
Unbeschränkter Zugang für LehrerInnen und SchülerInnen
Allgemeine Computer-Kompetenz muß vorhanden sein
Spezielle Internet-Kompetenz muß vorhanden sein
Vorurteile müssen abgebaut werden
Aufklärungsarbeit und realistische Information
Die Lehrerrolle muß neu definiert werden
Hardware & Software vs. Socialware
Der Einsatz des Internets im Unterricht ist nur fachübergreifend sinnvoll
Soziale und kommunikative Kompetenzen müssen neu definiert werden
Was müßte kurzfristig geschehen?
Literatur

 

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen: die Informationsgesellschaft

Die modernen Industriestaaten befinden sich in einem Wandel der Funktionsgrundlagen der Gesellschaft, wobei die Lebenswelten des Einzelnen in radikaler Weise umgeformt werden. Charakteristisches Moment dieser Entwicklung ist die wachsende Bedeutung von Wissen und Information. Als symptomatisch erweist sich dabei die Entwicklung neuer Technologien, insbesondere der Informations- und Kommunikationstechnologien, die in bisher ungekannter Geschwindigkeit entstehen und deren Innovationszyklen von Miniaturisierung, Digitalisierung und Vernetzung immer kürzer werden. Medien sind heute integrativer Bestandteil gesellschaftlicher Wirklichkeit und durchdringen tendenziell alle Lebensbereiche, d.h., sie sind zum Alltagsritual geworden. Mit diesem grundsätzlichen Wandel werden an die künftigen Mitglieder der Informationsgesellschaft auch veränderte Anforderungen gestellt werden, sodass Bildungspolitik und Schule damit zur Reflexion und zum Beschreiten neuer Wege aufgefordert sind.

Kinder und Jugendliche wachsen unter den genannten Prämissen in sich rasch erneuernde Lebenswelten hinein, denen in Erziehung und Ausbildung, insbesondere in den Schulen, kaum bis gar nicht Rechnung getragen wird. In der privaten Welt der Schüler sind Medien inzwischen selbstverständliche Sozialisationsinstanzen geworden. Schüler leben schon heute in überrreichen Medienwelten: Fernseh- und Videogeräte, CD-, MP3-Player und Kassettenrecorder, Kofferradio und Walkman, Jugend- und Tageszeitschriften, Literatur aller Art, Kinos, Computerprogramme und -spiele, Diskotheken sowie Videobars und Spielhallen, Internetcafes, Videoclip und Werbung an unterschiedlichsten Präsentationsorten, Datennetze oder Internet, Lernsoftware (vgl. Mötsch 1997). Die Selbstverständlichkeit, in der diese Medien zum Lebensalltag von SchülerInnen gehören, zeigt sich in der Art und Weise, in der sie sich die zur Nutzung benötigten Fähigkeiten und Kenntnisse aneignen. Insbesondere im Umgang mit Medien und Computern erweist sich, dass die meisten SchülerInnen im Allgemeinen unvoreingenommen, freiwillig, spielerisch und vor allem rasch lernen. Dieses Lernen findet bislang weitgehend losgelöst von öffentlichen Bildungsinstitutionen statt. In diesem Medienräumen agieren Kinder und Jugendliche weitgehend unbehelligt von den traditionellen Sozialisationsinstanzen. Allerdings ist nur ein geringer Teil dieser Medien auf diese Zielgruppe hin entworfen und bietet altersspezifische Inhalte an. Es kommt dadurch also zu einem beschleunigten Hineinwachsen in die Welt der Erwachsenen bzw. eine Welt, die dafür gehalten wird.

Ein auf Grund knapperer Ressourcen finanzielles Aushungern des Bildungswesens - früher durch das Ministerium und heute mittels Schulautonomie an die Schulen delegiert - bedingt, dass in vielen Schulen museumsreife Unterrichtsmaterialien schon 10-jährigen ein mitleidiges Lächeln entlocken. Sie haben zuhause leistungsfähigere Computer, neuere Videofilme über andere Länder, über die Geheimnisse des Universums. Ihr Wissen holen sie sich von CD-ROMs, Videoanimationen und Interaktivitäten. Kein noch so begeisterter Lehrer kann die oft schon weit Gereisten mit Dias, nicht passender Projektor-Optik oder zu kleiner Leinwand für imposante Weltstädte, für Reisterrassen in Südostasien, tropische Regenwälder oder die Tuaregs in der Sahara begeistern, die manche der SchülerInnen aus eigener - nicht immer nur medienvermittelter - Anschauung kennen (vgl. Friedl 1997). Es wäre für die Schule jedoch verhängnisvoll, der Versuchung zu erliegen, zu diesen außerschulischen Welterfahrungsweisen in Konkurrenz treten zu wollen.

Nach einer neueren Untersuchung im deutschsprachigen Raum ist etwa die Hälfte der Haushalte mit Personalcomputern ausgestattet, davon haben an die 15 Prozent einen Internet-Zugang. Alljährlich steigt die Zahl dieser Internet-Haushalte um etwa 5 Prozentpunkte. Zusätzlich hat das Internet eine enorme kulturelle Präsenz gewonnen, denn obwohl bislang noch eine Minderheit der Bevölkerung dieses Computernetz aktiv nutzt, widmet sich die öffentliche Diskussion schon sehr ausführlich den psychischen und sozialen Folgen dieser Vernetzung, meist unter dem Aspekt der Bedrohung (Pornografie, Internet-Sucht, Verbreitung rassistischen Gedankenguts).

Die Schule stellt für die Funktionsgrundlage von Industriestaaten insofern einen wesentlichen und unverzichtbaren Bestandteil dar, als sie die nachwachsenden Gesellschaftsmitglieder für das Leben in dieser Gesellschaft vorbereiten soll. Bildungsinstitutionen müssen allein schon deshalb auf diese gesellschaftlichen Veränderungen reagieren, um ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag gerecht zu werden. Durch die eingangs skizzierten gesamtgesellschaftlichen Veränderungen ist also das Bildungswesen gefordert, die Beherrschung der Technik zu einer Schlüsselqualifikation (Schlagwort 4. Kulturtechnik) in der Allgemeinbildung zu machen, um zu verhindern, dass ein Mangel dieser Qualifikation zu Nachteilen für größere Teile der Bevölkerung führt (Schlagwort Chancengleichheit). Auf Grund der Rasanz der skizzierten Entwicklungen verwundert es nicht, dass es an konkreten Konzepten mangelt, wie der Übergang zur Informationsgesellschaft vollzogen werden soll. Es fehlen - von zahlreichen Sonntagsreden und punktuellen Maßnahmen abgesehen - strategische Überlegungen zur Ausbildung neuer bildungspolitischer Konzepte und zur breiten Einführung der neuen Technologie in das Bildungswesen (vgl. Stangl 2000).

In einer einschlägigen Mailinglist beschreibt ein IT-Verantwortlicher einer Schule die Diskrepanz zwischen den "vollmundigen" Äußerungen des zuständigen Ministeriums über den Zustand der Informationstechnologie an den höheren Schulen Österreichs und der Säumnis bei einer systematischen und effektiven Ausgestaltung und Unterstützung der Schulen, die "seit vielen Jahren ein Ärgernis für alle IT-Kustoden an den AHS (sind), die aus eigener Anschauung die Wahrheit kennen und an ihr - je nach Naturell - leiden, verzweifeln oder aufgeben. (...) Ein weiteres Mal würde mit einigen Herzeig-Projekten geprotzt und damit zugedeckt werden, daß ganz wesentliche Voraussetzungen dafür fehlen, daß ALLE unsere Schüler endlich die dringend nötige Ausbildung im Umgang mit der neuen Technologie erhalten können: 1. Die Internet-Zugänge für die Schulen über das ASN (Austrian School Net; W.S.) sind so gut wie unbrauchbar, weil dieses Netz völlig unzureichend (und das ist dafür ein höfliches Wort!) organisiert ist. 2. Es gibt keine ausreichenden personellen Ressourcen für die Bereitstellung und Wartung von schulgerechten Software-Lösungen. Es genügt eben nicht, den Schulen die Hardware hinzustellen und 75.000 pro Jahr für die Installationen und für die Wartung zu geben, denn es findet sich keine IT-Firma, die für diesen Betrag das Nötige leistet. 3. Der Lehrerschaft wird vorenthalten, sich geschlossen beim dafür vorgesehenen Pädagogischen Institut das nötige Wissen über die vollkommen neue Kulturtechnik aneignen zu können. Es gibt - in Anbetracht der Aufgabe - lächerlich wenige Ausbildungsangebote, die dann noch oft heruntergestrichen werden. - Wo bleibt die PROFESSIONELLE Ausgestaltung der Internet-Zugänge? - Wo bleiben vom Ministerium veranlaßte ausgereifte MUSTER-Software-Lösungen und die systematischen einschlägigen Schulungen der IT-Kustoden? Wo bleiben die nötigen Stunden für die neu entstandene Aufgabe der SYSTEMVERWALTUNG? - Wo bleibt der CRASH-KURS für alle Lehrer über den Umgang mit der neuen Technologie? Glaubt man, diese Defizite kaschieren zu können, indem man weiterhin jene Kollegen AUSBEUTET, die schon viele Jahre lang die Versäumnisse des BMU mit ihrem unermüdlichen Einsatz wettzumachen versuchen?!"

Schulische Rahmenbedingungen

Ein Großteil der LehrerInnen und auch ErziehungswissenschaftlerInnen weiß mit dem Begriff "informationelle Bildung" und mit dem Internet als Informations- und Kommunikationstechnologie noch wenig anzufangen. Es bestehen häufig die durch die Massenmedien geschaffenen und transportierten Einstellungen und Vorurteile. Zwar besitzen nach einer Befragung von 1000 Pädagogen durch das Institut für Schulentwicklungsforschung (Universität Dortmund) rund 80 Prozent der Lehrer einen Computer, aber in der Schule setzt nicht einmal jeder zweite davon neue Medien ein. Der Vergleich mit einer früheren Studie dieses Instituts zeigt, dass die Computernutzung im Unterricht seit 1995 kaum zugenommen hat (vgl. [news.99.12] internet @ Schule).

Zu im Vergleich mit diesen Zahlen überraschenden Ergebnissen kommt eine österreichische Studie des Fessel-GFK-Instituts im Auftrag des Unterrichtsministeriums: Mehr als drei Viertel der LehrerInnen nutzen demnach den Computer täglich zur Vorbereitung auf den Unterricht. Durchschnittlich wenden sie wöchentlich fast neun Stunden Zeit dafür auf. Ein Drittel der befragten Lehrer kommuniziert wöchentlich via Netz mit den Schülern, 30% bereiten Projekte vor und 28% nutzen den Computer für Präsentationen. Die Kommunikation mit den Schulbehörden und das Testen von Lernsoftware gehört für jeden fünften Lehrer zur Routine. Diese Zahlen erstaunen auch insofern, als mit Stand März 2000 nur knapp mehr als die Hälfte aller Bildungseinrichtungen über zumindest einen Internetzugang verfügen, wobei nur knapp 15 % über eine eigene Homepage verfügen, also im Internet aktiv präsent sind (vgl. [news.00.02] internet @ Schule).

 Tabelle 1: Vernetzungsstand der Schulen in Österreich (Stand: März 2000) (Quelle: http://www.bmuk.gv.at/psin/asnues.htm)

Schulart

Schulen insgesamt

Darunter mit Internet

Prozent-anteil

Schulen mit Homepage

Volksschulen

3382

1135

33,6

85

Hauptschulen

1183

863

73

209

Sonderschulen

458

198

43,2

25

Polytechnische Schulen

327

241

73,7

60

Berufsbildende Pflichtschulen

181

143

79

59

Allgemeinbildende höhere Schulen

319

316

99,1

219

Technische u. gewerbliche mittlere u. höhere Schulen

160

115

71,9

69

Kaufmännische mittlere u. höhere Schulen

124

120

96,8

63

Wirtschaftsberufliche mittlere u. höhere Schulen

109

101

92,7

36

Sozialberufliche Schulen und Akademien

65

51

78,5

8

Land- und forstwirtschaftliche mittlere u. höhere Schulen

119

86

72,3

30

Mittlere u. höhere Anstalten der Lehrer- u. Erzieherbildung

39

33

84,6

7

Akademien u. Institute der Lehrer- u. Erzieherbildung

27

24

88,9

15

Sonstige Schulen

43

21

48,8

9

Summe

6167

3243

52,6

865

Schulbehörden

.

41

.

11

Sonstige Bildungseinrichtungen

.

80

.

25

Auslandsschulen

.

5

.

3

Im internationalen Vergleich schneidet Österreich nach der allgemeinen Statistik gar nicht so schlecht ab, denn von den 44 000 öffentlichen deutschen Schulen verfügen erst 13 000 über eigene Computer mit Internetanschluss. In Finnland sind dagegen bereits fast alle Schulen vernetzt, in Kanada 80 Prozent und in den USA rund 60 Prozent.

Aus der eigenen Untersuchung (Stangl 1998, 2000) ergab sich hinsichtlich der Nutzung des Internets im Unterricht ebenfalls ein etwas anderes Bild. Hier zeigte sich die für Bildungsinstitutionen typische prinzipielle Skepsis gegenüber neuen Technologien, wie etwa zuvor den Medien Film, Fernsehen oder Computer gegenüber. Demnach erleben LehrerInnen das Internet als allzu populäres und somit im Vorhinein schulfernes Medium, das für den Einsatz im Unterricht wenig geeignet erscheint. Darüber hinaus vermittle es ein komplexes, schwer überschaubares, chaotisches Selbstbild, das besser von den SchülerInnen fern zu halten sei, weil es ein Informationschaos in den Köpfen produziere.

Unter diesen gesellschaftlichen und schulischen Voraussetzungen müssen die folgenden Ausführungen verstanden werden, die hier als spezielle Rahmenbedingungen formuliert werden, welche für einen erfolgreichen und nachhaltigen Einsatz des Mediums Internet im Unterricht zu schaffen sind. Dabei stütze ich mich auf die Ergebnisse einer eigenen Untersuchung (Stangl 1998) und auf weitere Arbeiten im deutschsprachigen Raum, da hier trotz der Unterschiedlichkeit der Schulsysteme ein annähernd vergleichbarer kultureller Hintergrund zu finden ist. Durch einem Vergleich mit dem angloamerikanischen Raum - der von manchen als (abschreckendes) Vorbild genannt wird - ist den hier diskutierten grundlegenden Problemkreisen ohnehin nicht beizukommen.

Unbeschränkter Zugang für LehrerInnen und SchülerInnen

Das Internet ist ein Medium, das sich schnell entwickelt und ständig verändert. Dies führt zu grundsätzlich neuen Denk- und Handlungsweisen und zu einem Entwicklungstempo, das die Schule bisher nicht kannte. Es bleibt keine Zeit für jahrelange Versuchsbetriebe, für vorsichtiges Herantasten und langsames Öffnen (vgl. Frei 1997). Der Internet-Zugang ist daher LehrerInnen wie SchülerInnen technisch und/oder organisatorisch unbeschränkt zu gewährleisten, denn eine nach Döring (1997) wesentliche Rahmenbedingung für eine erfolgreiche Implementierung des Internets betrifft auch diese Komponente. Wenige jederzeit frei zugängliche Internet-Stationen werden die Internetnutzung mehr befördern als vielleicht fünf mit der neuesten Technik ausgestattete Multimediazimmer, die nur zu bestimmten Stunden zugänglich sind.

Gerade der Wildwuchs ist eines der hervorragenden Kennzeichen des Internets, sodass hier zu Lande massive Befürchtungen in dieser Richtung zu Maßnahmen führen, die vermutlich mit dem Unkraut auch gleich die Nutzpflanzen ausrotten werden. So wird etwa im Bundesland Oberösterreich ein behördlich reglementierter Zugang propagiert, der mit dem Argument des Schutzes und der Sicherheit seinen NutzerInnen die Verantwortung für ihr Tun abnehmen will. Zur Illustration, wie in erziehungswissenschaftlichen Fachzeitschriften mit der Thematik umgegangen wird, mögen die LeserInnen einen Blick in das Heft 1/1998 der Zeitschrift medien+erziehung werfen, in dem sich alle Beiträge über das Internet beinahe ausschließlich mit den Gefahren auseinandersetzen - etwa mit Hackern, dem Datenklau, der Unsicherheit bei der Datenübertragung, der Pornografie, der Nazipropaganda usw. So ist es nicht allzu verwunderlich, dass LehrerInnen ein schiefes Bild vom Internet und seinen Möglichkeiten bekommen.

Eine andere - eher kuriose - Art des Sicherheits- (oder doch Kommerz)denkens findet sich auf der Homepage einer Lehrerinitiative in der BRD: "Zugriff auf die lehrerspezifischen Bereiche der Lehrer-Netz-Mailboxen erhalten nur Lehrer, die sich als solche ausgewiesen haben. Nach Anmeldung als User in einer der fünf Mailboxen teilen Sie dem Mailboxbetreiber (SysOp =System Operator) die Telefonnummer Ihrer Schule mit oder senden diesem eine Bescheinigung Ihrer Schule zu, damit Ihr Lehrerstatus überprüft und Ihr Zugriff auf alle lehrerspezifischen Bereiche freigeschaltet werden kann. Dadurch wird gewährleistet, dass nur Lehrer fachspezifische/pädagogisch relevante Diskussionen führen und Materialien austauschen können, die nicht für Außenstehende bestimmt sind. In anderen Netzen (z. B. Deutschen Schulnetz, Domain SCHULE.DE) kann diese Zugriffssicherheit nicht garantiert werden!" (Das Lehrer-Netz)

Da hat wohl jemand etwas missverstanden. Aber auch in Österreich habe ich Ansätze zu diesem Kastendenken gefunden, das von geschlossenen Schulnetzen bis zu nur gegen Bezahlung lieferbaren Pages reicht. Eine solche unsinnig-anachronistische Reglementierung und Abschottung der Schulen vom Internet und Verhinderung des Zugriffs auf Daten wird in einer neueren Presseunterlage zur Pressekonferenz am 23.2.1998 zum "Education highway Oberösterreich" auch noch besonders hervorgehoben: "Vernetzung aller Schulen auf Basis der Intranet-Technologie: Intranet bedeutet, dass Inhalte nur über das geschlossene und sichere Netz des Education highway Oberösterreich zum Teilnehmer gelangen können. Ein "Firewall-Rechner" schützt das Intranet vor unberechtigten Zugriffen aus dem Internet. So wird verhindert, dass illegale Inhalte im Netz des Education Highway präsentiert werden können." Dass zur Bearbeitung dieser wichtigen Fragen ein pädagogischer Beirat gegründet wurde, versteht sich natürlich von selbst.

Es soll hier nicht geleugnet werden, dass die verstärkte Nutzung von Datennetzen spezielle Fragen des Jugendschutzes aufwirft. Der Charakter der Datenkommunikation im Internet erlaubt es, von überall und jederzeit auf ein weltweites Angebot unkompliziert zugreifen zu können. Eine Kontrolle der Fülle von Angeboten ist aus technischen und anderen Gründen nicht machbar. Die abweichenden Gesetzeslagen in den verschiedenen Ländern führen außerdem dazu, dass in einigen Ländern verbotene Inhalte über das Internet ganz legal aus anderen Ländern abgerufen werden können. Versuche von Zensur haben sich in der Vergangenheit immer wieder als vergeblich wenn nicht kontraproduktiv herausgestellt und werden gleichzeitig von der Mehrzahl der UserInnen mit lauten Protesten begleitet. Die Unmöglichkeit einer von oben gesteuerten Kontrolle der Inhalte bietet aber auch Chancen in zweierlei Hinsicht. Zum einen entsteht damit eine Kultur der Selbstkontrolle durch die NutzerInnen, was sich auch in den vielen Beiträgen zu Zensurbestrebungen in den Diskussionsgruppen des Internets zeigt, zum anderen ist hier aber auch ein neuer Weg erforderlich, der von dem Aufstellen von Kontrollen und Verboten weg, hin zu einem gezielten Erlernen des verantwortungsvollen und sinnhaften Umgangs mit dem Internet führt.

Allgemeine Computer-Kompetenz muß vorhanden sein

Mit der Installation eines Computers und dem Anschluss an das Internet ist es nicht getan. Wie jede Arbeit am Computer kommt es zu unvorhergesehenen "Störfällen", sodass Installations-, Bedienungs- oder sonstige Probleme bei der Internetnutzung meist eine rasch verfügbare kompetente Betreuung erfordern. In solchen Situationen alleingelassen zu sein, ist für alle Beteiligten frustrierend. Die Organisation einer leicht zugänglichen Benutzungsberatung (z.B. durch andere LehrerInnen, spezielles Betreuungspersonal) ist daher außerordentlich wichtig, wenn LehrerInnen das Internet in ihre Unterrichtstätigkeit integrieren wollen. Das Aufgabenspektrum solcher Betreuer umfasst u.a. folgende zeitraubende und aufwendige Tätigkeiten, die rund um eine Nutzung des Internets entstehen: Hardware-Reparaturen, Gerätestörungen (Papierstau, Toner-, Tintenaustausch, Rechnerabsturz), regelmäßige Datensicherung, Konfigurationsreparaturen (verstellte Drucker, Bildschirme, Initialisierungsdateien etc.), regelmäßige Aktualisierung ("Update") von System- und Anwendersoftware, Software-Reparaturen, Störungen aller Art suchen und beseitigen (häufig ist auch der Rechnerbetreuer überfordert!), Benutzerverwaltung etc.

Die Internetnutzung im Unterricht ist somit notwendigerweise an eine allgemeine Kompetenz im Umgang mit Computern gebunden. Dieses Wissen und Können ist ein entscheidender Faktor dafür, ob, in welchem Ausmaß und mit welchem Erfolg das Internet im Unterricht eingesetzt werden kann. Im Rahmen der Studie "Computers in Education" (COMPED) wurde vor einigen Jahren die Computeranwendung bei 4500 Lehrern aus der Unter- und Oberstufe untersucht. Es zeigte sich, dass nur ein geringer Prozentsatz aller derzeit im Dienst stehenden österreichischen Lehrer an der Universität oder an den Pädagogischen Akademien eine systematische Grundausbildung im Bereich der Informationstechnologie erhalten hat. 90% des Wissens der Lehrer über Computer stammt aus Fortbildung, aus Selbststudium oder aus privat finanzierten Kursen.

Eine aktuelle Maßnahme zur Lehrerweiterbildung stellt der "Computerführerschein" dar. Obwohl solche Maßnahmen zu begrüßen sind, muten die genannten Erfolgszahlen im Vergleich zum Entwicklungstempo bzw. den Zuwachszahlen in der Verbreitung des Internets in anderen Lebensbereichen bloß wie ein Tropfen auf dem heißen Stein an. In einer Presseaussendung des Ministeriums heißt es dazu: "Derzeit schließen etwa 2000 Jugendliche eine Ausbildung für neue IT-Berufsfelder ab. Durch die Ausbildungsschwerpunkte an verschiedenen Schulstandorten werden es in drei Jahren 4.500 sein. Jeder siebente Absolvent einer berufsbildenden Schule wird damit im Jahr 2002 über eine hochwertige Ausbildung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien verfügen."

Wie sich in der eigenen Untersuchung (Stangl 1998) gezeigt hat, sind die Gegenstände, in denen das Internet direkt im Unterricht genutzt wird, nach wie vor die traditionellen Fächer der Informatik und der Datenverarbeitung. Ein weiteres Indiz für die beinahe ausschließliche Anwendung des Internets in technischen Fächern war auch die Beantwortungen der Fragebögen der Untersuchung durch EDV-KustodInnen oder InformatiklehrerInnen. Hier findet sich neben der tatsächlichen wohl auch eine innerhalb des Schulsystems zugeschriebene ausschließliche Kompetenz und Verantwortung. Berichte von KustodInnen in Mailinglisten über die Ignoranz des Internets durch Fachlehrer finden sich zuhauf, wobei das in vielen Fällen auch auf Vorurteilen beruhen dürfte. Erfolgreiche Implementationen dürften auf Dauer nur dort gelingen, wo auch "fachfremde" LehrerInnen eingebunden sind. Man kann hier von einer Bildungsschere sprechen, die sich auftut. Zusehends polarisieren sich die Lehrer in zwei Gruppen, die jeweils auf den äußeren Enden dieser Bildungsschere zu sitzen scheinen. Da sind die einen, die sich des modernen Informationsangebots bedienen, und jene anderen, die davon am liebsten nichts wissen wollen (Motto: "Was soll man nicht noch alles tun!").

 

Spezielle Internet-Kompetenz muß vorhanden sein

Wie sich gezeigt hat, herrscht in den Schulen ein guter Informationsstand hinsichtlich der inhaltlichen Möglichkeiten für die Unterrichtsgestaltung. Allerdings rührt dies auch daher, dass die Antworten zum Fragebogen der Untersuchung in den meisten Fällen von Internet-SpezialistInnen kamen. Der allgemeine Informationsstand in den Lehrerkollegien selber wird von den Befragten allerdings eher skeptisch beurteilt, wobei hier vor allem das Desinteresse der KollegInnen für das Informationsdefizit verantwortlich gemacht wird.

Bei der Vermittlung dieser Qualifikationen kann es aber nicht allein um das Erlernen spezieller Kenntnisse als Voraussetzung für eigenständigen Umgang mit den Medien gehen, sondern es muss eine allgemeine fachliche Basis geschaffen werden, die eine Grundlage für das Verständnis und die Handhabung von Neuentwicklungen in dieser sich rasch wandelnden Technologie herstellt. Die Vermittlung technischer Theorie und Praxis muss aus bildungspolitischen Gründen stets mit einer kritischen Analyse dessen, was Technik leistet aber auch welche Chancen und Risiken sie birgt, verbunden werden. Die Einsicht in die Beschränktheit der Repräsentation von Wirklichkeit, deren Reduktion durch die Notwendigkeit der Codierung und Digitalisierung sowie das Wissen um die Begrenztheit des technisch Machbaren sollten der Vermeidung blinder Technikgläubigkeit dienen, wie sie in mancher euphorischer Stellungnahme vermutet werden könnte. Erst eine kritische Distanz zur Ideologie der Technik und Ansätze der Technologiefolgenabschätzung eröffnen den Weg zu einer eigenständigen, verantwortungsvollen Bewertung der aktuell sich beschleunigenden Technisierung der Lebenswelten.

Vorurteile müssen abgebaut werden

So unterschiedlich die technischen Ausstattungen der Schulen sind, so unterschiedlich sind daher auch die einschlägigen Fachkenntnisse der LehrerInnen, wobei ein nicht nur unter LehrerInnen verbreitetes Vorurteil dazu beitragen mag, dass sich nicht eine breitere Gruppe der Lehrenden für das Internet interessiert, nämlich "Das Internet ist eine Sache der Technik".

Die Einwände gegen Technik im Unterricht stützen sich häufig auf entsprechende Erfahrungen in den späten 60er-Jahren. Damals diskutierte man die Ersetzung des Lehrers durch den Computer, die eine Standardisierung von Unterricht auf dem Hintergrund von Chancengleichheit mit sich bringen sollte, in der auf die spezifischen Voraussetzungen und Bedürfnisse des Lernenden eingegangen werden könnte. Damals änderte sich im Grunde nicht viel mehr an der traditionellen Lehrmethode, als dass SchülerInnen nicht mehr in einem realen Klassenraum mit realen Kameraden einem realen Lehrer gegenüberstanden, sondern in einer abgeschlossenen Konstellation mit einer Maschine kommunizierten. Wenn heute vom Computer im Unterricht gesprochen wird, geht es hingegen nicht mehr bloß um Mechanisierung und um die passive Reaktion am Computer. Die Netze müssen als Unterrichtsmedium und Mittel der Unterrichtsvorbereitung gesehen werden, denn ihre Funktion im Schulkontext umfasst z.B. auch den E-mail-Kontakt, die Informationsbeschaffung, den telekooperativen Unterricht und das digitale Publizieren. Mit der Schaffung der technischen Infrastruktur könnten neue Informations- und Kommunikationsmodelle gefördert werden, die zugleich andere Lehr- und Lernstrategien erfordern. Die Stichworte hierzu lauten konstruktives, kontextualisiertes und kooperatives Lernen (vgl. Simanowski 2000).

Kurzfristig müsste in der Weiter- und Fortbildung aller LehrerInnen der Computer als Arbeits- und Kommunikationsmittel den ihm gebührenden Raum finden, sowohl was die technische als auch was die pädagogische Seite angeht. Die Vermittlung dieser Grundfertigkeiten sind die Voraussetzung dafür, dass das Medium Internet allmählich sinnvoll in den Unterricht integriert werden kann. Als Beispiel kann etwa das Projekt "Internet an Schulen" (http://www.uni-karlsruhe.de/~RAI/) gelten, das in einer Zusammenarbeit zwischen der Universität Karlsruhe und dem Oberschulamt Karlsruhe zur Anbindung von Schulen ans Internet ins Leben gerufen wurde. Um die Einarbeitung in dieses für die meisten Lehrer neue Medium zu erleichtern, wurden regionale Arbeitskreise zum Thema "Internet" ins Leben gerufen. Während in der Einarbeitungsphase noch die Überwindung technischer Probleme im Vordergrund stand, verlagern sich jetzt die Fragestellungen und Informationen der LehrerInnen untereinander immer mehr hin zu didaktischen Fragen. Zu den sofort zu setzenden Maßnahmen gehört schließlich die Einbindung des Internets in die Ausbildung an Universitäten und anderen Bildungseinrichungen. Wie der Autor aus eigener Anschauung weiß, ist das ein äußerst mühevolles Unterfangen, zumal wie an unseren Schulen auch hier wohl noch längere Zeit Pionierarbeit zu leisten ist.

Aufklärungsarbeit und realistische Information

Wie Medienberichte gerade in jüngster Zeit zeigen, stellt sich das Internet einem Teil der JournalistInnen und wohl auch einem größeren Teil der Bevölkerung als ein eher bedenkliches Medium dar. Daher verwundert es auch nicht, dass LehrerInnen wenig Interesse am Internet haben und es aus den unterschiedlichsten Gründen (Pornografie, Nazipropaganda, Fixierung auf den technischen Aspekt) ablehnen. Vorsichtig formuliert dominiert an unseren Schulen hinsichtlich moderner Medien generell ein gewisser pädagogischer Pessimismus bzw. Skeptizismus, denn auch die Arbeit etwa mit Tages- oder Wochenzeitungen, Video und Film, Lernprogrammen oder CD-ROMs ist an unseren Schulen eher nur eine Randerscheinung.

Ein von LehrerInnen häufig geäußerter Einwand betrifft die Qualität der dargebotenen Informationen, welche naturgemäß recht unterschiedlich ist. Ein Missverständnis zwischen Anhängern und Gegnern des Mediums Internet ergibt sich häufig daraus, dass die Begriffe Bildung, Wissen und Information unscharf verwendet oder gar miteinander verwechselt werden. Die vielen Informationen, die im Internet beliebig verfügbar sind, sind erst einmal unterschiedslos gleichrangig und meist auch zusammenhangslos. Die Darbietung der Informationen mag noch so gelungen sein, es bedarf der Bildung als Voraussetzung dafür, damit sinnvolle Zusammenhänge hergestellt, die Informationen eingeordnet und die Qualität der Information bewertet werden können. Nur Bildung verhindert, dass wir uns in der Informationssintflut nicht verlieren und fähig sind, mit der im Internet - aber auch in anderen Medien - vorhandenen Datenfülle etwas anzufangen. Nach meiner persönlichen Erfahrung existieren bis heute keine vernünftigen didaktischen Ansätze, den Heranwachsenden bei der Bewältigung der aus den Unterhaltungsmedien flutenden Informationen in irgendeiner Weise beizustehen. Das Internet als Bildungsmedium kann wohl nur dann funktionieren, wenn eine feste Grundlage - etwa im Sinne von Vorwissen, begleitetem Einstieg - vorhanden ist. Das Internet führt nicht von vornherein zu einem qualitativer Sprung beim Wissenserwerb. Derzeit lebt es wie andere Medien vom Reiz des Neuen und vom Spielcharakter, der sich etwa im ziellosen Surfen - ähnlich dem Zappen beim TV - äußert. Schon heute entlarvt sich die Informationsdichte oft als Wiederholung von Ähnlichem, als ohne eigentlichen Sinn und schlichtweg als fad.

Kognitives Wissen, das jederzeit abrufbar in Datenbanken oder vernetzten Systemen zur Verfügung steht, verliert gegenüber den Metaqualifikationen wie der Organisation dieses Wissens und der Strukturierung von Kommunikationsprozessen immer mehr an Bedeutung. Durch das traditionelle Bildungssystem sind die dadurch notwendigerweise veränderten Lernziele wenig bis gar nicht abgedeckt, auch wenn manche Lehrpläne diese Ziele schon seit langem explizit postulieren. Als wesentliches Lernziel - vermutlich nicht nur im Hinblick auf das Internet - muss daher die Befähigung der SchülerInnen gesehen werden, Informationen zu hinterfragen, kritisch zu bewerten und auszuwählen. Dieses Lernziel ist vermutlich deshalb so schwierig zu erreichen, da in der Regel die Inhalte anderer Unterrichtsmedien wie etwa des Lehrbuchs bisher eher wenig kritisch betrachtet wurden. Die Approbierung von Internetpages muss heute noch von den UserInnen weitgehend selber geleistet werden. Meines Erachtens sollte die Skepsis mancher Lehrenden dem Medium Internet gegenüber dazu genützt werden, Maßnahmen zu einer generellen Erhöhung der Medienkompetenz zu setzen.

Die Lehrerrolle muß neu definiert werden

Das Internet ermöglicht einen sekundenschnellen Zugriff auf riesige Informationsmengen. Dies führt dazu, dass LehrerInnen oft weniger Kenntnisse in speziellen Wissensgebieten haben als ihre SchülerInnen. Ein Umdenken der Lehrkräfte ist auch deshalb unumgänglich, denn sie können in der heutigen Mediengesellschaft wohl nicht mehr länger die Illusion aufrechterhalten, die alleinigen Wissensvermittler zu sein. Es geht heute nicht mehr in erster Linie darum, Wissen zu wissen oder Hilfe zu haben, sondern Datenfluten einzudämmen, Wahrheitskontrollen durchzuführen, zugrunde liegende Modelle zu erkennen und zu beurteilen. Die Vorspiegelung eines nicht mehr vorhandenen Wissensvorsprungs durch LehrerInnen ist auf die Dauer verhängnisvoll. Früher oder später wird dieses Manko durch die Lernenden aufgedeckt und führt zu einem Verlust an Glaubwürdigkeit der Unterrichtenden. Lehrer können sich also nicht länger als Informationsmonopolisten betrachten, vielmehr sind sie heute vor allem als Medienerzieher und Wissensmanager gefordert. Der Umgang mit Information und Wissen kann als die wichtigste Schlüsselqualifikation der näheren Zukunft betrachtet werden. Sie bedeutet, SchülerInnen beizubringen, wie sie die aus den neuen Medien gewonnenen Informationen in Wissen umwandeln und dieses nachhaltig verfügbar machen können.

Wer kompetent mit dem Internet umgehen will, muss sich zunächst Sinnkriterien aneignen, um Informationen zu selektieren. Diese Sinnkriterien können aber nur in der Kommunikation mit anderen Menschen erlernt werden, sodass hier ebenfalls die LehrerInnen gefordert sind. Die technischen Suchmaschinen sind heillos damit überfordert, Informationen nach ihrem Bedeutungsgehalt zu sortieren, denn selbst geübte Nutzer finden Studien zufolge im Internet nur 40 Prozent der für sie relevanten Informationen. Es darf jedoch dabei aber nicht übersehen werden, dass auch die Schule Informationsmüll erzeugt, denn Bildung ist stets eine Verknüpfung von Informationen mit der Lebenswelt und der Biografie eines Lernenden. Das Lernen einfacher, abrufbarer Informationen, das bloß dem schulischen Fortkommen dient, hat mit Bildung im eigentlich Sinne nichts zu tun.

Hardware & Software vs. Socialware

Immer wieder äußern LehrerInnen in Mailinglists Wünsche nach Fort- und Weiterbildung, wobei neben dem Erwerb technischen Wissens auch der Erwerb der notwendigen sozialen Kompetenzen als notwendig angesehen wird. Vor allem Erfahrungen im Informationsmanagement sowie Kenntnisse der sozialen Besonderheiten von Netzkommunikation werden nachgefragt. Bartos (1997) kritisiert, dass generell bei der Einrichtung von computerisierten Arbeitsplätzen nicht-technischen Fragen häufig keine Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Nur allzu oft wird der Fehler gemacht, dass die Einführung als ein rein technisches Projekt angegangen wird. Die Qualität und Quantität der vorhandenen Hardware, der Leitungen und Netzwerkanschlüsse sowie der eingesetzten Software sind eine Sache, eine andere jedoch ist die Socialware - manchmal ironisch auch als Wetware bezeichnet -, die deren effektive Verwendung im Unterricht erst ermöglicht.

Im Herbst 1999 lief in Österreich eine bundesweite "Qualifikationsoffensive Infotech" an. "So wird es unter anderem eine Fachschule geben, in der EDV-Techniker ausgebildet werden. An Handelsschulen und Handelsakademien kommen moderne Lehrpläne für die Schwerpunkte Telekommunikation, Medientechnologie, Netzwerktechnik, Multimediatechnik und Multimediadesign zum Einsatz. An den höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe wird der Schwerpunkt "Medieninformatik" gestartet" (BMUK 1999) Allerdings ist auf Grund der bisher dazu erwarteten Absolventenzahlen zu befürchten, dass sich hier die Schere zwischen gesellschaftlicher Notwendigkeit und tatsächlicher Realisierung weiter öffnet.

Eine wichtige Funktion kommt Behörden und öffentlichen Institutionen in Bezug auf die Nutzung des Internets zu, da diese Vorbildwirkung haben. Zwar sind hier erste Ansätze sichtbar, aber wie ich aus eigener Erfahrung weiß, kämpft man an den Zentralstellen mit ähnlichen Problemen wie an der Peripherie. Erst wenn dort das Internet in vorbildlicher Weise im Rahmen von Service, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit genutzt wird, können die Vorteile des Internets auch Skeptikern im Schulsystem nahe gebracht werden. Solange allerdings manche dieser Webseiten in Aufbau und Navigation eher unübersichtlich und verspielt sind und weniger der Information als der Selbstdarstellung dienen, wird auch das Interesse daran bzw. deren Nutzung gering bleiben.

In den USA sind nach einer ersten generellen Computer- und Internet-Euphorie erste Ernüchterungen und Gegenbewegungen zu beobachten. So sagte eine Sprecherin von Hewlett-Packard, einem der größten Computer-Produzenten, dass im Gegensatz zu früher weniger Computerspezialisten eingestellt werden, vielmehr werden Personen gesucht, die teamfähig, flexibel und innovativ sind. Steven Jobs, einer der Begründer von Apple bringt diese neuere Entwicklung auf den Punkt: "What's wrong with education cannot be fixed with technology," sagte er in einem interview für Wired. "No amount of technology will make a dent.... You're not going to solve the problems by putting all knowledge onto CD-ROMs. We can put a Web site in every school -- none of this is bad. It's bad only if it lulls us into thinking we're doing something to solve the problem with education" (nach Oppenheimer 1997).

Der Einsatz des Internets im Unterricht ist nur fachübergreifend sinnvoll

Wer sich durch den Interneteinsatz im Unterricht quasi automatisch hochmotivierte Lernende, globale Kommunikation, Kosten- und Zeitersparnis sowie hohe Lernerträge verspricht, wird mit Sicherheit enttäuscht werden. Der Einsatz ist in vielen Fächern schon heute lohnenswert und sinnvoll, aber für die einzelnen Beteiligten und die Bildungsträger mit dem Betreten von Neuland verbunden. Dementsprechend ist (insbesondere in der Anfangszeit) mit einer deutlichen Steigerung des Arbeitsaufwandes und neuen Problemen und Konflikten zu rechnen. Internet-gestützter Unterricht sollte deshalb nicht als fertige Patentlösung "verkauft", sondern zunächst eher als Chance zur Horizonterweiterung und zum gemeinsamen Experimentieren begriffen werden.

Man erhält bei der Recherche im Internet nicht selten ungewöhnliche und unerwartete Verweise, die es zu bewerten und gegebenenfalls zu verarbeiten gilt. Man kann das Netz nützen, um Daten oder Informationen zu beschaffen oder überhaupt erst zu finden, räumlich getrennte SchülerInnen oder Klassen miteinander zu verbinden bzw. externe Personen und Datenquellen einzubeziehen, aber auch Ergebnisse eigener Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren und mit Ergebnissen anderer zu vernetzen. In Schulen wird in der Regel das Wissen fein säuberlich nach Fächern gegliedert und innerhalb der Fächer auch in einem weitgehend standardisierten Kontext vermittelt. Diese Fächergliederung ist bereits in der Ausbildung der Lehrer sowie in der Organisation des Stundenplanes bis hin zur Gestaltung der Zeugnisse festgelegt. Das Internet vermittelt demgegenüber einen Zugang völlig ohne Fächergrenzen und somit wohl ein umfassenderes Abbild der Welt. Der Unterricht muss sich an dieser Sicht orientieren, will er das Internet einbinden und nicht bloß als modernes Nachschlagewerk oder als Illustrierte nutzen.

Soziale und kommunikative Kompetenzen müssen neu definiert werden

Ein häufig im Zusammenhang mit Computer- und Internetnutzung gehörtes Vorurteil betrifft die befürchtete Verkümmerung der menschlichen Kommunikationsfähigkeiten durch zu intensiven Gebrauch. Grundsätzlich ist das Kommunikationsverhalten von Kindern und Jugendlichen im Internet noch wenig untersucht, eine Studie dazu liegt von Turkle (1995) vor. Es besteht demnach die Gefahr, dass sich Jugendliche in eine Abhängigkeit begeben (z.B. durch stundenlanges surfen oder chatten) und dadurch ihre direkte Kommunikationsfähigkeit verkümmert. Erst jüngst gingen Schlagzeilen durch die - in diesem Zusammenhang wohl auch durch Eigeninteressen befangenen - Printmedien, in denen die Ergebnisse eines einschlägigen Feldversuchs über die Internet-Heimnutzung in Familien (Projekt HomeNet), der von der Carnegie Mellon University in den letzten zwei Jahren durchgeführt wurde, berichtet wurden. Diese Studie zeigte anscheinend niederschmetternde Ergebnisse: "Das Internet, das im Vergleich zu anderen Medien wie dem Fernsehen z.B. als soziales Medium gepriesen wurde, hält Menschen davon ab, mit ihren Familienmitgliedern und Freunden zu sprechen. Ihre Freundeskreise schmelzen dahin und Depressionen und Einsamkeitsgefühle nehmen zu" (Medosch 1998). Wenn man allerdings die Originalstudie (Kraut et al. 1998) betrachtet, dann zeigen sich gravierende methodische Mängel der Studie und überzogene Interpretationen von äußerst geringen Effekten, die in der Berichterstattung zusätzlich potenziert wurden.

Optimistisch betrachtet stellt sich LehrerInnen in diesem Zusammenhang eher die wichtige Aufgabe, die mancherorts befürchtete Degeneration der Kommunikationsfähigkeiten zu verhindern, indem sie diese Problematik im Unterricht mit und über das Medium Internet thematisieren. Dies scheint umso notwendiger, als aktuelle Zahlen belegen, wie rasant das Internet in alle Lebensbereiche eindringt. Gerade für die zu Erziehenden übernehmen die in Werbung, Musik und Mode multimedial präsentierten Lebensstile identitätsstiftende Funktionen. Das Internet ist heute dabei, zu jenem zentralen Medium zu werden, das eine Integration bzw. Verdrängung bisheriger Medien herbeiführen kann. Wenn den heranwachsenden Jugendlichen nicht Kompetenzen im sinnvollen Umgang damit vermittelt werden, indem das Internet aus dem zumindest quantitativ wesentlichen Lebensbereich Schule ausgegrenzt bleibt, dann besteht die Gefahr, dass die oft postulierten heimlichen Verführer (Werbung, TV) um einen mächtigen Mitstreiter vermehrt werden, der über Modem, ISDN, Kabel oder demnächst via Satellit direkt in den Wohnzimmern landet. Die medienvermittelte Identifikation ist leicht handhabbar und verführt zum schnellen Wechsel, der von einer absatzorientierten Konsumgesellschaft ohne Rücksicht genutzt wird. Daneben steht ein immer größerer Verlust an Primärerfahrung, d.h. mediale Vermittlung tritt an Stelle der sinnlichen Selbsterfahrung. Auf der anderen Seite sind viele Menschen auf Grund ihrer Kenntnisse und ihrer finanziellen Möglichkeiten nicht in der Lage, an den neuen Techniken zu partizipieren. Die Gesellschaft spaltet sich in zwei Klassen, in die "information-rich" und die "information-poor". Aber hier die Schule als alleinige Problemlöserin zu fordern, heißt letztlich, sie zu überfordern; der Thematik aber hat sie sich im Verein mit der (Bildungs)Politik zu stellen.

Viele zentrale Fragestellungen im Hinblick auf die sozialen Aspekte, insbesondere der Kommunikation im Internet sind heute noch weitgehend unerforscht bzw. werden erst langsam in den Blick genommen: Wie verändern sich bestehende soziale Beziehungen und wie entwickeln sich neue? Welchen Einfluss haben Netznutzung oder Netzabstinenz auf herkömmliche soziale Beziehungen? Wie greift computervermittelte Kommunikation in die Strukturen und Prozesse etablierter Gruppen ein und wie können sich räumlich verstreute Personen im Internet zu neuen Gruppen und Gemeinschaften zusammenfinden? Erste Ergebnisse einer Untersuchung von Döring (1999) können gängige Vorurteile des öffentlichen Internet-Diskurses (z.B. "Netznutzer flüchten sich in Schein-Identitäten", "Netz-Beziehungen sind oberflächliche Pseudo-Beziehungen", "Virtuelle Gemeinschaften fördern den Zerfall realer Gemeinschaften") zwar teilweise bestätigen, oft aber auch widerlegen.

Was müßte kurzfristig geschehen?

Kurzfristig sind an unseren Schulen nicht so sehr Hard- und Software gefragt, sondern Socialware in Form von ständig verfügbarer technischer und medientechnologischer Unterstützung, etwa kollegialem Support und Austausch. Der ist wohl erst in zweiter Linie durch finanzielle Mittel zu fördern. Dazu gehört vielmehr die Förderung der bereits bestehenden Initiativen vor Ort, die Unterstützung der zahlreichen aus persönlichem Interesse getragenen Einzelinitiativen und weniger eine flächendeckende Aufoktroyierung einer eingeschränkten und reglementierten Vernetzung. So wichtig kurzfristige Einzelprojekte (z.B. Wettbewerbe, Sonderangebote von Providern) sind, sollte eine kontinuierliche Unterstützung in finanzieller und personaler Hinsicht angestrebt werden.

Breit gestreutes Hintergrundwissen hinsichtlich Technologie- und Medienkompetenz ist zwar eine Voraussetzung für die kompetente Lösung spezifischer Probleme, allerdings erst Metakompetenzen wie Haltungen, Orientierungen, kognitive und soziale Kompetenzen schaffen ein allgemeines Umfeld für den Erwerb informationeller Bildung. Nach Mötsch (1997) lassen sich zusammenfassend folgende Qualifikationen hinsichtlich des Mediums Internet konkret benennen:

Literatur

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Förderliche Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Einführung des Internets an Schulen. In Rudolf Apflauer & Anton Reiter (Hrsg.), Schule Online. Das Handbuch zum Bildungsmedium Internet. Wien: publicvoice.
ONLINE: Förderliche Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Einführung des Internets an Schulen (pdf 672kb)

 

Schule Online

Das Handbuch zum Bildungsmedium Internet 

Herausgeber: Rudolf Apflauer/Anton Reiter 
Franz. Broschur, rd. 360 Seiten, vierfarbig, mit vielen Abb., Grafiken u. Illustrationen 

ISBN 3-901688-19-6
ATS 198,--/DM 28,95/CHF 22,30/EURO 14,40

Der Umgang mit neuen Technologien gehört heute zur Lebenswirklichkeit der Schüler und stellt im dritten Jahrtausend eine neue Herausforderung für das Bildungswesen dar. Die Rolle der Lehrer verändert sich zum Medienerzieher und Moderator und eine neue "interaktive" Lehrer-Schüler-Beziehung eröffnet neue Möglichkeiten eines kommunikativen und kooperativen Unterrichts. 

Das Handbuch Schule Online, das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur erstellt wurde, zeigt auf, wie sich Lehr- und Lernprozesse mithilfe der neuen Technologien optimieren lassen und bietet Lösungen zu einer zukunftsgerichteten Gestaltung von Schule und Unterricht an. Als Einstiegshilfe und didaktische Handreichung hilft es Lehrerinnen und Lehrern, das neue Medium Internet zu verstehen, es zu vermitteln und sinnvoll in die Unterrichtspraxis zu integrieren.

Neben fundierten Anleitungen zum Umgang mit Internet beleuchtet das Handbuch auch medientheoretische und didaktische Aspekte - aus der Praxis für die Praxis. Der Zukunftsbereich Telelernen - in Theorie und Beispielen - ein Internet-Glossar, zahlreiche Literaturhinweise und Links im Anhang - ergänzen dieses Handbuch für alle, die sich über den Einsatz des Internets im Bildungsbereich umfassend informieren wollen.

Die A-Online Plus CD-ROM ermöglicht gleich den direkten Gratis-Einstieg ins Netz. 

 

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