Hilf deinen Augen auf die Sprünge!

 

 

Dass die Augen beim Lesen tatsächlich über die Wörter hüpfen, könnt ihr an einem

Buchstabensalat

überprüfen!

Zur Bekämpfung dieser durch lange Übung verfestigten bremsenden Lesegewohnheiten helfen einige ganz einfache Übungen, die ihr natürlich auch gleich beim richtigen Lesestoff ausprobieren könnt:

Um das Springen der Augen zu üben und eine größere Blickspanne zu erreichen, zeichnet mit Bleistift und Lineal senkrechte Linien auf einer Buchseite. Dann versucht beim Lesen mit dem Auge jeweils ganz bewusst von Linie zu Linie zu springen und die Augen zu zwingen, eine Zeile nicht mehr Wort für Wort zu lesen, sondern in drei oder zwei Sprüngen. Ihr werdet merken, dass das schon nach ein paar Seiten, wenn ihr euch an die Linien gewöhnt habt, immer besser gelingt.

Ein weiterer "Lesefehler" bei der Augenbewegung ist das Rückwärtsspringen in der Zeile auf etwas, das schon einmal gelesen wurde. Das Zurückspringen ist natürlich besonders zeitraubend, weil die Augen erst wieder den Anschlusspunkt, bei dem es im Text weitergeht, suchen und dann so wie Jakob einige Worte nochmals lesen müssen. Dieses "Herumhüpfen" mit den Augen ist oft ein Zeichen mangelnder Aufmerksamkeit und ist für das Lesetempo ebenfalls bremsend. Das kann man dadurch vermeiden, dass man den Text der gerade gelesenen Zeile durch ein Stück Papier abdeckt.

Alle Übungsprogramme zur Verbesserung der Lesegeschwindigkeit setzen bei den Augenbewegungen an, denn durch das hier beschriebene Üben kann man in kurzer Zeit die Lesegeschwindigkeit erhöhen. Dadurch wird aber nicht nur die Menge des Lesestoffes erhöht, sodass man weniger lang über seinen Büchern sitzen muss, sondern es kommt auch zu einer Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit, denn unserem Gehirn wird dann nicht mehr so schnell langweilig …

Zum Üben die ganze Geschichte:

Der verkehrte Maximilian


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