[news.02.01] internet @ Schule


Quelle: http://futurezone.orf.at/
futurezone.orf?read=detail&id=100192 (02-01-18)


Neben des Referateservern haben sich in letzter Zeit auch Nachhilfeserver etabliert - die sich teilweise mit ihnen überschneiden -, die auchkommerziell an den Nöten von SchülerInnen profitieren wollen. Für einen Qualitätstest haben die Konsumentenschützer von "Verbraucher aktuell" 108 Fragen aus den Schulfächern Mathematik, Biologie, Physik und Chemie an entsprechende Dienste für deutschsprachige Schüler im Netz gerichtet. Das Ergebnis des Tests bei einem guten Dutzend von Nachhilfe- und Schummeldiensten ist ziemlich ernüchternd. Von 108 Anfragen wurden lediglich 22 binnen einer Woche beantwortet, nur 34 Antworten kamen insgesamt. Gerade ein Drittel der Testfragen wurden von deutschen und österreichischen Nachhilfe-Sites beantwortet. Ein Teil der Antworten bestand aus "substanzlosem Gefasel" oder war einfach falsch. Auf die Frage "Warum hat sich die markhaltige Nervenfaser in der Evolution durchgesetzt?" hat etwa ein virtueller Nachhilfelehrer geantwortet, "dass ja alle Wirbeltiere irgendwie Nervenfasern haben". Immerhin habe sich der Auskunftgeber selbst "für das substanzlose Gefasel" entschuldigt, merken die Tester an. Beim auf Mathematik spezialisierten www.zahlreich.de gingen immerhin drei von vier Testgleichungen auf. Bei www.chemieonline.de klappte zwar die Chemie-Nachhilfe, dafür gab es in den anderen Disziplinen wie Biologie "gerade einmal eine richtige Anmerkung". Unter www.wer-weiss-was.de führte jede zweite Anfrage zu einer Antwort - allerdings hätten zwei Mitarbeiter das Problem nicht verstanden, und "ein Helfer wusste einfach nix", heißt es in "Verbraucher aktuell".


Jugendliche und der Umgang mit Medien

http://www.internetworld.de/
sixcms/detail.php?id=7140 (02-01-20)


Auf deutschen Schulhöfen klingelt es immer öfter: Innerhalb eines einzigen Jahres hat sich die Zahl der Jugendlichen, die ein Mobiltelefon besitzen, fast verdreifacht. Inzwischen besitzt jeder zweite Jugendliche in Deutschland im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren ein Handy. Das ist eines der Ergebnisse einer neuen Studie zum Medienumgang von Jugendlichen. Außer dem Handy gehören aber auch andere Medien immer selbstverständlicher zum Alltag von Jugendlichen.

Während 1999 erst 14 Prozent über ein eigenes Handy verfügten, kletterte die Quote im vergangenen Jahr auf 49 Prozent. "Wir sind gespannt, wie hoch der Anteil 2001 steigen wird", sagt Medienwissenschaftlerin Sabine Feierabend, die die Studie betreut. Sie geht noch einmal von einem kräftigen Anstieg aus. Für die zum dritten Mal erarbeitete repräsentative Studie "Jugend, Information (Multi-)Media 2000" waren bundesweit 1.200 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren befragt worden. Auftraggeber ist der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (Baden-Baden), der auf eine Zusammenarbeit mehrerer Landesmedienanstalten und des Südwestrundfunks zurückgeht.

Weitere Ergebnisse der Studie: Neun von zehn Jugendlichen besitzen eine eigene HiFi-Anlage, zwei Drittel ein eigenes Fernsehgerät. Einen Computer nennt fast die Hälfte ihr eigen. Ein Drittel besitzt einen Videorecorder, immerhin 31 Prozent eine Spielkonsole für den Fernseher. Dabei ist die Ausstattung ostdeutscher Jugendlicher mit Medien besser als die der westdeutschen, die von Städtern besser als die von Jugendlichen auf dem Land.

Nicht so überraschend erscheint, daß Jugendliche immer weniger Bücher, Zeitungen und Zeitschriften lesen. Stattdessen wird der Computer immer beliebter. Nach wie vor beliebtestes Medium in der Freizeit ist bei Jugendlichen jedoch - wie auch bei Erwachsenen - das Fernsehen. 93 Prozent aller deutschen Jugendlichen nutzen dieses Medium mehrmals pro Woche. Es folgen das Hören von CDs (92 Prozent) und von Radioprogrammen (84 Prozent). Dann jedoch - und das ist neu - kommen schon Computer in der Beliebtheitsliste der Medien (60 Prozent). 1999 hatte noch das Zeitunglesen vor dem Computer gelegen.

Nach wie vor gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede. So wird der Computer eindeutig häufiger von Jungen benutzt: 70 Prozent benutzen ihn mehrmals pro Woche - im Gegensatz zu 49 Prozent der Mädchen. Alles in allem ist das Internet bei Jugendlichen auf dem Vormarsch. Nannte im Vorjahr nur jeder Siebte das Internetsurfen als Tätigkeit am Computer, war es im vergangenen Jahr schon jeder Dritte.

Dabei wird zwischen drei Einstellungen zu Computern unterschieden. So gibt es PC-Pragmatiker (42 Prozent), die eine positive Einstellung zum Computer haben, ohne dabei euphorisch oder unkritisch zu sein. Der zweite Typ ist der des PC-Fans (29 Prozent), für den der Computer eine geliebte Freizeitbeschäftigung darstellt. Der dritte Typus ist der des PC-Verweigerers. Dieser mag Lesen und Fernsehen mehr als das Sitzen am Computer. In dieser Gruppe sind zwei Drittel Mädchen.







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