Quellen:
Tenzer, Eva (2009). Think negative! FAZ vom 28. Januar 2009.
http://de.wikipedia.org/wiki/
Positives_Denken (09-03-02)
http://www.zeitzuleben.de
/affirmationen.html (09-05-04)
Rohner, Koni (2009). Sie nervt mit positivem Denken.
WWW: http://www.beobachter.ch/
leben-gesundheit/psychologie/artikel/
koni-rohner-zu-selbsthilfe-bestseller_
sie-nervt-mit-positivem-denken/ (09-07-22)
Positives Denken - eine Kritik
Eine nicht auszurottende psychologische Halbwahrheit ist mittlerweile schon ins allgemeine Bewusstsein gesickert und hält sich dort hartnäckig: "Du musst nur fest an den Erfolg glauben, dann klappt das schon.“ So liest man auf einer Website: "Positives Denken wirkt sich auf alle Bereiche Ihres Lebens aus: auf Ihre Gesundheit, auf Ihr seelisches Wohlbefinden, auf Ihre geistigen Fähigkeiten und auf Ihre Wahrnehmung, auf Ihre beruflichen und finanziellen Erfolge und auf Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen."
Das Positive Denken ist einvor allem im Bereich der populärwissenschaftlichen Psychologie oft von selbsternannten "Experten" oder "Motivationstrainern" verbreitetes Konzept, das als Ideologie in Psychokursen und Persönlichkeitsseminaren oder in der entsprechenden Ratgeberliteratur propagiert wird. Synonyme sind dafür oft auch "neues Denken", "richtiges Denken", "Kraftdenken" oder "mentaler Positivismus".
Es gibt zwar einige Studien, die die Wirksamkeit der Positiv-Denken-Strategie bestätigen, aber in vielen Fällen schadet positives Denken mehr als es nützt und können manche Menschen sogar daran hindern, ihre Ziele zu erreichen. Man nimmt nach neuesten Forschungen an, dass positives Denken zwar bestimmte Persönlichkeiten weiterbringt, doch manchmal kann es hilfreicher sein, in negativen Phantasien zu schwelgen. Manche Menschen lassen sich von blumigen Tagträumen einschüchtern, reagieren deprimiert und ernten Misserfolge, je fester sie an die Erfüllung ihrer Wünsche glaubten. Eine positive Zielimagination hellt zwar kurzfristig die Stimmung auf und erlaubt es manchen, alternative Realitäten zu simulieren sowie wichtige Ziele zu erreichen.
Vor allem Menschen mit einer hohen Leistungsmotivation und mit einer geringen Furcht vor Misserfolgen profitieren von solchen Imaginationen, aber auf Geringmotivierte wirken sich solche positiven Zielimaginationen hinderlich aus und können bei ihnen regelrechte Motivationskurzschlüsse hervorrufen, indem die Motivation zur Verfolgung des Ziels geradezu gelähmt wird.
In einer Untersuchung von Gabriele Oettingen über Jobsuchende zeigte sich, dass Bewerber mit idealisierend positiven Erfolgsphantasien nach dem Abschluss weniger Bewerbungen schrieben und auch weniger Angebote bekamen, nach zwei Jahren weniger verdienten als ihre Konkurrenten ohne Tagträume. Offensichtlich hatten die Phantasieerfolge sie dazu verführt, die erwünschte Zukunft schon zu genießen, so dass sich keine Notwendigkeit ergab, den Erfolg durch mühsames Planen tatsächlich herbeizuführen. Auch die Mentaltricks der Spitzensportler, die oft als Allheilmittel verkauft werden, können negative Konsequenzen haben, wenn sie den falschen Menschen aufgezwungen werden, da die Wirkung von der Psyche dann als unglaubwürdig eingestuft wird. Heroische Phantasien führen ihnen nämlich nur vor Augen, welche Ziele außerhalb ihrer Möglichkeiten liegen. Das verstärkt dann die negative Stimmung und stimmt pessimistisch und gleichgültig. Hier hilft eine realistische Einschätzung und das Durchspielen möglicher Schwierigkeiten und Misserfolge, denn wer sich machbare Ziele steckt, sollte sich nicht nur die erwünschte Zukunft lebhaft vorstellen, sondern auch die möglichen Hindernisse auf dem Weg dorthin vorwegnehmen. Für manche Menschen ist es also besser sich vorzustellen, was im schlimmsten Fall passieren kann, denn das lässt sie oft erkennen, dass negative Konsequenzen einer Entscheidung durchaus tragbar wären. Vor allem sachlich-problemorientierte Menschen profitieren von diesem skeptischen Blick auf die Zukunft, denn ihre Stärke liegt im analytisch-kritischen Denken und sie haben das Gefühl, sich selbst zu täuschen, wenn sie unbedingt alles positiv sehen sollen.“ Wer sich außerdem schnell unter Druck setze oder setzen lasse, habe oft Schwierigkeiten mit starken Erfolgsphantasien. Solche Persönlichkeiten würden eher schwächer als stärker, wenn sie rigoros positiv denken sollten. Julie Norem (Wellesley College, Boston) wie in einem Experiment nach, dass pessimistische Studenten deutlich schlechtere Prüfungsleistungen erbringen, wenn ihnen vorher optimistische Denkstrategien aufgezwungen werden. Sie schnitten besser ab, wenn sie sich vorher intensiv einen Misserfolg ausmalen durften.
Oswald Neuberger sieht in der Methode des Positiven Denkens eine zirkuläre Falle: "Wenn du keinen Erfolg hast, dann bist du eben selber schuld, weil du es offensichtlich nicht richtig probiert hast. Der Trainer aber bleibt unfehlbar."
Die Arbeit mit Affirmationen ist dennoch ein wichtiges Instrumentarium der beratenden Psychologie:
Affirmationen
Affirmationen sind in der Psychologie immerhin aber eine der möglichen Methoden, wenn es darum geht, sich selbst zu ändern. Unter Affirmation versteht man dabei einen selbstbejahenden Satz, den man sich selbst wieder und wieder sagt, um die Gedanken allmählich umzuprogrammieren. Das Ziel dabei ist, das Verhalten und die Gefühle zu dauerhaft zu verändern, denn Denken, Fühlen und Handeln hängen wechselseitig zusammen und wenn man seine Gedanken durch Affirmationen dauerhaft ändert, dann ändert sich nach einiger Zeit vielleicht auch das Verhalten und vielleicht auch die damit verbundenen Gefühle. Affirmationen sollte man auch eher indirekt formulieren, wobei man selbst herausfinden muss, ob man sich wohl mit der Affirmation fühlt oder nicht.
Man kann Affirmationen auch nutzen, um Probleme zu bearbeiten, wenn man weg von etwas Unerwünschtem will, wobei es wichtig ist, das Problem in ein Ziel umzuwandeln: “Was will man anstelle dessen?” Wenn man ein Affirmationstraining ein paar Tage gemacht hat, merkt man normalerweise die ersten Ergebnisse. Manchmal gibt es auch eine Erstverschlimmerung, d.h., es wird also erst einmal kurz schlimmer, bevor es besser wird. Man sollte sich dann selbst nicht zu viel Druck machen. Viele Menschen fangen an, ihre Affirmationen zwar zu verinnerlichen und hören dann aber viel zu früh damit auf, sodass sich das alte Verhalten und die alten Gefühle, die tief sitzen, wieder durchsetzen können.
Positives Denken und Positive Psychologie
Zahlreiche Ratgeber des positiven Denkens stellen für viele unbedarfte LeserInnen daher eher eine Gefahr dar, denn die Anbieter sind mehr gute Verkäufer als seriöse Wissenschaftler. Autoren wie Dale Carnegie oder Joseph Murphy, die behaupten, dass der Mensch mittels Vorstellungskraft Einfluss auf sein Unterbewusstsein nehmen können, sind noch immer Bestseller. Um ihre Methode zu propagieren, stellen sie natürlich nur erfolgreiche Beispiele vor. Und wenn trotz intensiver Autosuggestion von Zeit zu Zeit Misserfolge, Niederlagen oder Rückschritte passieren, wird dies als persönliches Versagen interpretiert und führt häufig zu Selbstvorwürfen und Depressionen. Allerdings lässt sich die Wirkung des positiven Denkens lässt nach wissenschaftlichen Kriterien aber nicht beweisen.
Man darf das "positive Denken" nicht mit der "positiven Psychologie" verwechselt werden, denn dabei handelt es sich um einen wissenschaftlichen Ansatz, mit dem seit den neunziger Jahren intensiv geforscht wird. Ein wichtiger Vertreter der positiven Psychologie ist Martin E. P. Seligman. Die Grundidee der positiven Psychologie besteht darin, sich in der Forschung weniger mit seelischen Krankheiten zu befassen, sondern mit den Bedingungen für Gesundheit und Wohlbefinden. Während in psychologischen Zeitschriften weltweit rund 80000 wissenschaftliche Artikel über Depression erschienen sind, waren es nur 4000 über Lebenszufriedenheit, und 20000 Untersuchungen über Angst stehen nur 780 über Mut gegenüber. Bei der Frage danach, was gesund und gut für den Menschen sei, haben die Forscher auch die Antworten der Philosophien und Religionen der verschiedenen Kulturen herangezogen. Sie wiesen nach, dass die altbekannten Tugenden Weisheit, Mut, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Mässigung sowie die Fähigkeit, spirituelle Erfahrungen zu machen (Transzendenz), auch heute nützlich für die Lebensbewältigung sind und zu mehr Zufriedenheit führen. Die Forscher haben 24 Stärken benannt, die es braucht, um diese Tugenden zu erreichen, unter anderem Optimismus, Begeisterungsfähigkeit, Bindungsfähigkeit, Neugier, Dankbarkeit, Ausdauer und nicht zuletzt Humor. Zum glücklichen Leben, haben sie auch entdeckt, gehören nicht nur Genuss und Vergnügen, sondern ebenso, dass man sich für Menschen, den Beruf, Projekte oder die Familie engagiert und dass man das Gefühl hat, das eigene Leben habe einen Sinn. Man kann den sechs Tugenden die 24 Charakterstärken folgendermaßen zuordnen:
- Weisheit und Wissen - Kreativität, Neugier, Urteilsvermögen, Liebe zum Lernen und Weisheit.
- Mut - Tapferkeit, Ausdauer, Authentizität und Enthusiasmus.
- Menschlichkeit - Bindungsfähigkeit, Freundlichkeit und Sozialer Intelligenz.
- Gerechtigkeit - Teamwork, Fairness und Führungsvermögen.
- Mässigung - Vergebungsbereitschaft, Bescheidenheit, Vorsicht und Selbstregulation.
- Transzendenz - Sinn für das Schöne, Dankbarkeit, Optimismus, Humor und Spiritualität.
Ähnlich wie bei den Ansätzen der Salutogenese (salut = gesund und genesis = Entstehung) – die Lehre davon, wie Gesundheit entsteht – wird also nicht die Vermeidung, Abwendung oder Heilung von Krankheit untersucht, sondern umgekehrt, was Menschen stärkt und was ihnen gut tut, d.h., was ihnen im positiven Sinne zu einem produktiven und erfüllten Leben verhilft. Die drei Säulen und Ziele der Positiven Psychologie sind die Ausrichtung auf das Positive, die wissenschaftliche Fundierung und die positive Wirkung auf Erleben und Verhalten im Alltag. Dabei unterscheidet man vier Strategien:
- Vermehrung: Förderung bereits vorhandener positiver Aspekte und Qualitäten, wie etwa menschliche Stärken, Fähigkeiten, Tugenden oder Ressourcen.
- Schaffung: Entwicklung neuer positiver Aspekte und Qualitäten, z. B. indem man für bessere Lebensbedingungen sorgt.
- Minderung: Verminderung des Negativen – z. B. indem man jemandem hilft, die positiven Aspekte einer von ihm als negativ erlebten Situation zu erkennen.
- Verhinderung: Man bemüht sich darum, nichts Neues entstehen zu lassen, das als negativ bewertet wird – z. B. indem man Krankheiten vorbeugt.
Martin E. P. Seligman: "Wir können der Welt zeigen, welches Verhalten zu Wohlbefinden führt, zu positiv gesinnten Menschen, zu blühenden Gemeinschaften und zu einer gerechten Gesellschaft." Der diesem Glauben zugrundeliegende Gedanke, es liege vor allem an der Einstellung eines Menschen zu seinen Erfahrungen, wenn diese vor allem unerfreulicher Art seien, ist zwar traditionell psychologisch, enthält jedoch eine radikale Steigerung, wenn versprochen wird, man könne Leid nicht nur lindern, sondern das Glück von vornherein an dessen Stelle setzen. Die "positive Psychologie" unterscheidet sich von der "negativen" dadurch, das diese sich mit den menschlichen Niederlagen beschäftigt, mit Kummer, Trauer, Angst, Sorge und Wahn, während jene ganz dem psychischen Wohlbefinden gewidmet istl. Die "positive Psychologie" ist zumindest teilweise die Reaktion der klassischen Psychologie auf die Fortschritte der Pharmakologie, die sich mit den "mood stabilizern" verbinden, die in einer Gesellschaft entsteht, in der die Einnahme von Antidepressiva zum gewöhnlichen und anerkannten Umgang des Menschen mit sich selbst gehört. So entstehen Pessimisten und Optimisten, Menschen also, die eine bestimmte Haltung zu ihren Erfahrungen einnehmen, die mit den Inhalten dieser Erfahrungen wenig zu tun haben, Charaktermasken, Heuchler und Poseure also (vgl. Steinfeld 2009).
Martin Seligman: Why is psychology good?
Pessimismus und Optimismus
Der Mechanismus ist bei Optimist und Pessimist exakt derselbe: Jeder verallgemeinert: Der Optimist verallgemeinert das Gute, der Pessimist das Schlechte. Beide sehen eine Singularität: Der Optimist im Schlechten, der Pessimist im Guten.
Dass Pessimismus Menschen auch gesundheitlich belastet, gehört wohl schon zum Allgemeinwissen, wobei eine niederländische Untersuchung bei Männern auch empirisch nachgewiesen hatte, dass eine negative Einstellung die Sterblichkeit von Männern steigert. Nun untersuchte Hilary Tindle (Universität Pittsburgh) in einer Langzeitstudie rund 97 000 Frauen im Alter von 50 bis zu 79 Jahren, die anfangs weder an Herzproblemen noch an Krebs litten, hinsichtlich ihrer Einstellung zum Leben. Die Frauen waren in der Women's Health Initiative (WHI) erfasst worden, der weltweit größten Studie zur Frauengesundheit, in der seit 1991 Krebs, Herzleiden, Osteoporose und der Einfluss der Hormonbehandlung untersucht werden. Ob die Teilnehmerinnen zu den Optimisten oder Pessimisten zählten, wurde anhand eines Fragebogens ermittelt. Wer die Beschreibung "In unsicheren Zeiten erwarte ich meist das Beste" für sich für zutreffend hielt, galt als optimistisch. Wer hingegen der Behauptung "Wenn etwas bei mir schiefgehen kann, geht es schief" zustimmte, wurde zu den Pessimisten gezählt.
Es zeigte sich, dass eine positive Lebenseinstellung das Risiko von Frauen für Herzerkrankungen senkt, wobei diese dabei seltener an Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, hohen Cholesterinwerten und Depressionen litten. In den acht Jahren war das Risiko der optimistischen Frauen für eine Herzerkrankung um neun Prozent geringer als das der Pessimistinnen. Das allgemeine Sterberisiko lag sogar um 14 Prozent niedriger, das der Frauen, die zynisch, misstrauisch und feindselig durchs Leben gehen, lag um 16 Prozent höher als das jener Teilnehmerinnen, die gelassen waren.
Link: http://pmbcii.psy.cmu.edu/tindle/index.html
Abstract: Hilary A. Tindle MD, MPH*, Yue-Fang Chang PhD, Lewis H. Kuller MD, DrPH, JoAnn E. Manson MD, DrPH, Jennifer G. Robinson MD, MPH, Milagros C. Rosal PhD, Greg J. Siegle PhD, and Karen A. Matthews PhD (2009). Optimism, Cynical Hostility, and Incident Coronary Heart Disease and Mortality in the Women's Health Initiative. Circulation, August 10, 2009, doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.108.827642.
Positive Psychologie heute
Die "positive psychology" ist in den USA während der vergangenen zehn Jahre zu einer erfolgreichen akademischen Disziplin geworden, wie 2009 der erste Weltkongress der "International Positive Psychology Association" mit 1500 Wissenschaftler aus über fünfzig Ländern in Philadelphia zeigte. Der erste Studiengang mit Doktorat ist eingerichtet und jedes Jahr fließen viele Millionen in die Forschung, die entsprechenden Artikel werden jetzt in den anerkannten psychologischen Zeitschriften veröffentlicht, das Militär hat ein Programm namens "comprehensive soldier fitness" geschaffen, in dem der psychischen Belastbarkeit der Rekruten aufgeholfen werden soll. Inzwischen gibt es sogar eine Software für das iPhone - Live Happy, verfasst von Sonja Lyubomirsky, Psychologin an der Universität von Kalifornien in Riverside: "The interactive iPhone application contains surveys and activities to help you understand yourself better and put yourself on the road to improvement. iPhone app Live Happy aims to boost your happiness using the research of Dr. Sonja Lyubomirsky, author of The How of Happiness and psychology professor at University of California, Riverside. The research of Lyubomirsky and others shows that people who complete specific activities on a regular basis can grow happier. This application is an ideal one for the iPhone as you can do the exercises whenever and wherever you want. The tasks don't take much of your time because they range from thanking a friend and writing in a gratitude journal to taking in a happy moment and doing random acts of kindness".
Während sich ein Großteil der Forschung auf dem Gebiet der positiven Psychologie auf die Erfüllung und das Glück des Einzelnen konzentriert, untersuchen nur wenige Forscher, wie es zum Wohl der Allgemeinheit beiträgt, also Forschung über Dankbarkeit, Mitleid, Selbstlosigkeit, Ehrfurcht oder gute elterliche Fürsorge. Christine Carter untersucht unter anderem die Unterstützung und Förderung von Eltern bei der Erziehung von Kindern, die die emotionalen Grundregeln beherrschen, also die Fähigkeit, die eigenen Gefühle und die anderer zu verstehen und mit ihnen richtig umzugehen. Sie hat dabei festgestellt, dass Eltern, die bewusst die Dankbarkeit und Großzügigkeit ihrer Kinder kultivieren, beobachten können, dass diese glücklicher und belastbarer werden. Bei Studenten hat Rodolfo Mendoza-Denton festgestellt, dass Bekanntschaften zwischen Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft das Leben auf dem Campus bereichern können. In seiner Studie lernten sich weiße und Latinostudenten mit starken Rassenvorurteilen bei mehreren Treffen zu zweit besser kennen, wobei während des Experiments deren Cortisolspiegel nach und nach sanken und auch nach dem Ende des Experiments kamen diese Studenten besser mit Kollegen anderer Ethnien aus vgl. (Anwar 2009).
Quellen:
Anwar, Yasmin (2009). Social scientists build case for 'survival of the kindest'.
WWW: http://www.berkeley.edu/news/media/releases/2009/12/08_survival_of_kindest.shtml (09-12-12)
Steinfeld, Thomas (2009). Die verordnete Aufhellung.Menschen und Glück.
WWW: http://www.sueddeutsche.de/leben/675/483124/text/ (09-08-05)
http://www.brighthub.com/mobile/iphone/reviews/42612.aspx (09-08-06)
Sie zu dem Thema auch: Streicheleinheiten für das Wohlbefinden
