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Das Lernen an der Universität

Selbständig und systematisch zu lernen ist eine grundlegende Anforderung des Studiums. Im Unterschied zur Schule, in der Lehrer, Schulbücher und Lehrplan weitgehend die Organisation und Steuerung der Lernaktivitäten übernommen haben und in der der Schüler/die Schülerin zu einer relativ geschlossenen, überschaubaren Lerngruppe gehört, sind die Studierenden an der Universität in sehr hohem Maß auf sich selbst gestellt. Dies beginnt bei der Auswahl der einzelnen Lehrveranstaltungen, der Bestimmung des zu bearbeitenden Lernstoffes, der Entwicklung wissenschaftlicher Arbeitstechniken und der Organisation des Lernens.

Je nach der Strukturiertheit des gewählten Studienfaches kann man dabei einem mehr oder weniger vorgegebenen Weg folgen oder muß sich erstmals damit beschäftigen, welche Wege einem überhaupt zur Verfügung stehen und welche man gehen möchte. Gleichgültig ob es sich um einen hoch- oder niedrigstrukturieren Studiengang handelt, es geht im Endeffekt immer darum, eine gute Balance zwischen Struktur (Studien- und Semesterplanung, Wochen- und Tagesablauf) und Freiraum (spontanen Aktiviäten, z.B. Pausen, Leute treffen, Ausgehen etc.) zu finden. Sowohl zu wenig wie auch zu viel Struktur kann zu Schwierigkeiten führen: im Extrem verliert man sich entweder in einem chaotischen Lebenswandel oder fühlt sich in seiner Planung total eingesperrt.

Die Fähigkeit, sowohl den anstehenden Anforderungen als auch den eigenen Interessen und Neigungen gerecht zu werden, muß erlernt, immer wieder aufs neue erprobt und auf die jeweilige Situation abgestimmt werden. So erfordern Prüfungsvorbereitungszeiten beispielsweise mehr Struktur, während es in der vorlesungsfreien Zeit auch wichtig ist, einmal unbeschwert locker lassen zu können.

Insgesamt geht es darum, einen eigenen Arbeits- und Lernstil zu finden. Dabei darf man nicht vergessen, daß die Bedingungen der "Massenuniversität" dies nicht gerade erleichtern. Zum Teil übervolle Hörsäle, Distanz zu den Lehrenden, begrenzte persönliche Anleitung, wenig Rückmeldung über Lernfortschritte und nur ein loser Bezug zu den anderen Studierenden können das Studieren zu einer schwierigen Aufgabe machen und bewirken, daß man sich im Studium leicht verliert.

Wichtig ist zu sehen, daß viele Studierende unter diesen Schwierigkeiten leiden, dies also kein individuelles Problem darstellt, und daß sich dagegen etwas tun läßt.

Vor Lernbeginn sollte man einige Gedanken darauf verwenden, welcher Lernzugang für welchen Lerninhalt angemessen ist (nach Kugemann o.J.):

  1. Welche Art der Reproduktion ist notwendig oder wenigstens zu erwarten?
    Beispiel Skifahren: gut über die Piste zu kommen oder eine Abhandlung darüber schreiben oder nur beim Apres-Ski sachverständig mitreden.
    Beispiel Studium: eine mündliche Prüfung oder eine schriftliche Klausur oder eine praktische Leistungsprobe wie ein Experiment?
  2. Welcher Lernzugang ist vorgesehen bzw. möglich?
  3. Wie ist folglich die Zugangs-Wiedergabe-Beziehung? (Unmittelbar, intermodal). Welcher Aufwand ist damit allgemein verbunden?
  4. Wie groß ist die Vertrautheit mit Umsetzungen dieser Art? Wie groß ist die Vertrautheit mit dem vorgesehenen Lernzugang? (Kenntnis und Übung der dort verwendeten Codes, Umfang des Erfahrungsschatzes auf diesem Gebiet)
  5. Wie groß ist die Anschaulichkeit des vorgesehenen Lernzuganges? (Maximal bei aktivem Handeln in Realsituationen, sinkt mit wachsender Abstraktion kontinuierlich bis zu einem Minimum bei rein begrifflich verankerten Zeichensystemen, z.B. logischen Symbolen; außerdem individuell unterschiedlich, abhängig vom Ausmaß an Erfahrungen, die mit den benutzten Abstraktionen verknüpft sind).
  6. Wie flexibel ist der vorgesehene Lernzugang? (In welchem Ausmaß kann der Lernende die Zeitpunkte von Beginn und Ende und die Ablaufgeschwindigkeit bestimmen, Inhalte auswählen, die Reihenfolge ändern, Teile wiederholen bzw. überspringen).

Für eine bestimmte Problemstellung ist der Lernzugang optimal, bei dem die Relation von Aufwand zu Nutzen am günstigsten ist. Die Punkte 3 und 4 beeinflussen dabei den Aufwand, die Punkte 5 und 6 den Nutzen. Da die Aufwandpunkte 3 und 4, aber auch die Nutzungspunkte 5 und 6 von der individuellen Lerngeschichte und Lebenssituation abhängen, ist einleuchtend, daß der ideale Lernzugang für einen bestimmten Inhalt nicht allgemein verbindlich festgelegt werden kann.

Checkliste

Die folgende Checkliste kann erste Anregungen geben, den eigenen Arbeits- und Lernstil zu reflektieren und weiter zu entwickeln

 

Lernen bei StudentInnen

Die klassische Lernpsychologie unterschied im Wesentlichen zwei elementare Formen des Lernens: das klassische Konditionieren und das instrumentelle Konditionieren. Die neuere Lernpsychologie versuchte darüber hinaus, komplexeres menschliches Lernen durch kognitive Lerntheorien zu erklären.

Das klassische Konditionieren kannst man sich praktisch zunutze machen, indem man sich bestimmte Gewohnheiten und Lernrituale aneignest, um so die Kontinuität im Lernen zu erleichtern und häufige neue Entscheidungen im Lernprozeß zu ersparen:

Zwar ist gewohnheitsmäßiges Verhalten im Leben wichtig, aber viele Lernvorgänge bedürfen einer anderen Erklärung. Bei der instrumentellen Konditionierung geht man davon aus, daß Belohnung und Erfolg den Lernprozeß fördern. Erfolgserlebnisse fördern nicht nur das individuelle Lernen, sie steigern zugleich das Selbstbewußtsein und ermutigen zu größeren Aufgaben. So gestärkt, setzt man sich neue oder höhere Lernziele, womit häufig eine stärkere Motivation für das eigene Lernverhalten einhergeht. Beim selbstorganisierten und selbständigen Lernen erfährt man von außen eher wenig Belohnungen, sondern man wird sich immer wieder selbst auf die Schulter klopfen müssen. Deshalb hier nun ein paar Anregungen, wie man die Erkenntnisse der instrumentellen Konditionierung umsetzen kannt:

Quellen:
Hitchhiker Lernen im Studium
WWW: http://third.informatik.uni-kl.de/~hh/node7.html (99-07-07)
http://www.personal.euv-frankfurt-o.de/de/personal/lehre/richtlinien/lerntips.html (03-02-02)


Die Lernpsychologie versucht typisch menschliche Fähigkeiten wie Sinnverständnis, Einsicht, logisches Denken, planvolles Handeln und problemlösendes Verhalten über die klassische und instrumentelle Konditionierung hinaus durch kognitives Lernen zu erklären. Darunter ist im Gegensatz zum Lernen durch Gewöhnung, Versuch und Irrtum vielmehr sinnhaftes Lernen zu verstehen, also Lernen durch Einsicht. Wenn man jetzt an die Affen denkt, die Kisten übereinanderstapeln, um die Bananen an der Decke zu erreichen, dann ist man schon auf dem richtigen Weg:

Im Bereich des kognitiven Lernens lassen sich nun zwei Arten des Lernens unterscheiden: das rezeptive Lernen und das entdeckende Lernen. Dem rezeotiven Lernen entsprechen alle darbietenden Lehrverfahren, an der Uni versität vor allem die Vorlesung. Unter entdeckendem Lernen versteht man die selbständige Erarbeitung von Problemlösungen auf der Grundlage vorhandener Kenntnisse, also eher seminaristische Lehrveranstaltungen.

Gemäß der Lerntheorie sollten darbietende Lehrverfahren, wie etwa Vorlesungen, grob wie folgt aufgebaut sein:

Beim rezeptiven Lernen in Vorlesungen sollte man folgende Punkte beherzigen:

Im Gegensatz zum rezeptiven Lernen findet das entdeckende Lernen hauptsächlich außerhalb der von der Uni angebotenen Lehrveranstaltungen statt, also in einer selbst organisierten Lerngruppe und insbesondere am Schreibtisch. Dabei geht es darum, allein oder in der Gruppe selbständig auf Entdeckungsfahrt zu gehen, sich selbst Kenntnisse, Fähigkeiten und Einsichten zu erwerben oder zu vertiefen und diese zur Lösung neuer Probleme einzusetzen. Dadurch entwickelst man die Fähigkeit, Thesen zu bilden, zu prüfen, zu bewerten und als Problemlösungsstrategien einzusetzen. Auch hierzu ein paar Anregungen:

Vergessen ist zwar eine "unangenehme" Begleiterscheinung unseres Gedächtnisses, aber es gibt Möglichkeiten, das Behalten zu fördern:

Die 3-Minuten-Regel von Managern gegen Aufschieberitis - auch für StudentInnen nützlich

Setzen Sie sich ein Zeitlimit für Aufgaben, die Sie sofort erledigen können. Die Regel lautet: Wenn ich die für die Aufgabe erforderlichen Informationen innerhalb von drei Minuten bekomme, erledige ich die Arbeit sofort. Das spart eine Menge Stress im Studienalltag. In drei Minuten kann man eine Menge schaffen: Jemand anrufen, ein Word-Dokument mit den benötigten Infos suchen, im Internet recherchieren, eine KollegIn fragen. In drei Minuten kann man viele Aufgaben auch selbst erledigen, die zu delegieren meist mehr als drei Minuten kosten würde. So spart man nicht nur die Zeit, die das Delegieren kostet, sondern auch die Zeit, die Sie sonst für das Nachhaken brauchen würden. Auch viele Entscheidungekann man innerhalb von drei Minuten treffen, dazu braucht man nur ein wenig Mut zur Lücke. Schließlich sind die Informationen, die man für eine wirklich gesicherte Entscheidung brauchen, oft kaum mehr überschaubar. Daher gibt es keine absolut richtigen oder falschen Entscheidungen. Aufgeschobene Aufgaben lähmen und machen unzufrieden. Eine getroffene Entscheidung dagegen sorgt sofort für Zufriedenheit und setzt Energien frei, so dass man die nächsten Aufgaben angehen kann.

Siehe auch "Ja, aber …" oder Die Kunst der Ausrede, seine Lern- und Arbeitsgewohnheiten doch nicht zu ändern

"Aufschieben, aber richtig!!

Meint hingegen Tania Konnerth in ihrem "Zeit zu leben"-Newsletter (Ausgabe 337), denn sie glaubt, dass das Aufschieben selbst "Teil des Schaffensprozesses ist. Aufschieberitis ist ihrer Meinnung nach nicht immer nur eine "schlechte" Angewohnheit, sondern sie kann ein wichtiger Teil des tatsächlichen Arbeitsprozesses sein. Diese Aufschieberitis so zu sehen, spart eine Menge negativer Energie. Wenn man allerdings zum Aufschieben neigt, sollte man sich dafür dann sinnvolle Aufgaben vornehmen. So schreibt sie in einer solchen Aufschiebephase Texte für "Zeit zu leben" vor und schafft sich damit Zeitpuffer für später. Ihr geht es unter dem Aspekt der Psychohygiene darum, nicht gegen das, was ist, anzukämpfen, sondern es anzunehmen und nutzen zu lernen. Aufschieber haben Probleme, ihre Aufgaben zu priorisieren und bei einem langfristigen Projekt, bei dem die Belohnung noch in weiter Ferne liegt, lassen sie gern eine kurzfristige Aufgabe dazwischen kommen, deren erfolgreicher Abschluss viel schneller zu einem Erfolgserlebnis führt.

Der psychologische Begriff für Aufschieberitis heißt übrigens "Prokrastination" (pro lat.: für, cras lat.: morgen) und bezeichnet die Unfähigkeit zur Selbstregulation, die problematisch wird, wenn das Aufschieben den Alltag bestimmt und zum psychologischen Problem wird. Grund ist ist selten der eigene Perfektionismus, sondern eher die Angst, den Erwartungen anderer nicht zu entsprechen, wobei durch neue Aufgabe die Zeit immer knapper wird und ein Teufelskreis beginnt. Ganz allgemein sind Aufschieber auch Menschen, die häufig zu spät kommen, die unvorbereitet und schlecht organisiert sind und demnach auch eher schlechte Beziehungen zu ihren KollegInnen haben. Irgendwann, gerade wenn Teamarbeit gefragt ist, werden die KollegInnen unzufrieden damit, dass man ihnen immer Versprechungen macht, die man nicht einhält.

Im Prinzip ist jeder Mensch ein geborener Aufschieber

Wenn es um unangenehme Tätigkeiten geht, ist es natürlicher diese aufzuschieben. Aufschieber wollen einerseits die unangenehme Arbeit vermeiden, andererseits aber auch die unangenehmen Folgen – es entsteht ein Werte-Konlikt. Je näher jedoch die Deadline kommt, desto mehr werden ihnen die negativen Konsequenzen bewusst, wenn sie sie nicht handeln. Das eine Unangenehme überwiegt dann das andere. Der Preis für das Beginnen und Handeln ist jedoch hoch - und jeder bestimmt diese Schmerzgrenze selbst.

Manchmal hilft es, eine Aufgabe in kleine Einheiten aufzuteilen und jeweils einen Anfangs- und Endzeitpunkt festzulegen. Je stärker man aufschiebt, desto kleiner sollten die einzelnen Arbeitsschritte sein. Die Ziele der Einheiten sollten vorher realistisch definiert werden, um Erfolgserlebnisse möglich zu machen. Tanja Konnerth empfiehlt die Rückwärtsplanung: "Fragen Sie sich ausgehend vom Endergebnis, was nötig ist, um es zu erreichen - dann, was nötig ist, um diesen Zwischenschritt zu erreichen, bis Sie etwas haben, mit dem Sie sofort beginnen können." Hinterher gilt es zu kontrollieren, ob die Ziele erreicht wurden. Ist dies der Fall, darf man sich belohnen: "Eine Checkliste führen, auf der Sie schöne bunte Häkchen machen und so sehen, wie viel Sie schon geschafft haben".

Angenehmes suchen und Unangenehmes meiden liegt in der Natur des Menschen. Aufschieber sind talentierte Ausredenerfinder, Selbstbetrüger und nie schuld, leiden aber meist unter ihrem Verhalten. Chronische Prokrastination, also das gewohnheitsmäßige Aufschieben einer Tätigkeit, die erledigt werden muss, ist nicht etwa eine schlechte Angewohnheit, die man mit strenger Hand und einer ordentlichen Kopfwäsche einfach abstellt und hat auch nichts mit mangelndem Zeitmanagement zu tun, sondern ist eine handfeste Arbeitsstörung. Es gibt zwei Typen:

Der Erregungsaufschieber behauptet von sich, erst im letzten Moment kreativ sein zu können. Dafür sorgt eine Autosuggestion: Wenn ich mir nämlich oft genug sage, dass mir vor dem Fristablauf z.B. nichts Ordentliches einfällt, dann aktiviere ich genau die Gehirnprozesse (Stimmungen), die dafür sorgen, dass mir nichts einfällt.

Der Vermeidungsaufschieber drückt sich nicht nur vor Unangenehmem, sondern auch vor allen Aufgaben, deren Ergebnis ihm oder seiner Umgebung minderwertig erscheinen könnte. Er zieht es lieber vor, dass die anderen glauben, es habe ihm an Anstrengung oder Zeit gemangelt, statt an seiner Fähigkeit. Er wählt das für ihn kleinere Übel und kann so sagen: "Ich hätte das gekonnt – ich hatte nur zu wenig Zeit! Ich bin nicht schuld."

In einer Studie von Joe Ferrari wurde der Anteil der chronischen Aufschieber an der Bevölkerung auf rund 20 Prozent beziffert (Erhebung in den USA, Großbritannien, Spanien, Venezuela, Peru und Australien). Es stellte sich auch heraus, dass die beiden Aufschieber-Gruppen annähernd gleich groß sind: 13,5 Prozent zählten sich zu den Erregungsaufschiebern, 14,6 Prozent zu den Vermeidern (manche sind beides), Männer verschieben ebenso gern wie Frauen.

Quellen:
http://www.zeitzuleben.de (06-04-30)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,411141,00.html (06-08-08)
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,290890,00.html (06-08-08)

"Einem chronischen Aufschieber zu sagen: 'Tu's einfach!', ist so, wie einem Depressiven zu sagen, er solle doch einfach mal fröhlich sein".
Joe Ferrari (DePaul University Chicago)

Motivation und Lernerfolg bei StudentInnen

Motivation ist der wirksamste Antrieb zum Lernen und bestimmt den Lernerfolg entscheidend! Besonders lernwirksame und zudem direkt auf die Sache bezogene Motive sind Neugier und Interesse. Man wird im Verlauf eines Studiums immer wieder gezwungen sein, sich mit Themen zu befassen, die nur wenig interessieren. Das in weiter Ferne liegende Diplom und die Erwartung eines hohen Einkommens im späteren Beruf werden Dich dabei auf die Dauer kaum nachhaltig zum Lernen und Arbeiten motivieren. Du mußt Dir also Zwischen- und Hilfsziele setzen, die Du realistisch in überschaubaren Zeitabschnitten verwirklichen kannst. Übernimm Dich dabei allerdings nicht! Die Fülle des Geforderten kann leicht mutlos machen und führt immer wieder zum Studienabbruch oder zum Langzeitstudium. Erfolgversprechend und positiv verstärkend ist es, wenn Du im vorgegebenen Rahmen der Prüfungsordnung den Erwerb der diversen Scheine, die Prüfungen und die gegebenenfalls nachzuholenden Prüfungen gleichmäßig auf den zur Verfügung stehenden Zeitraum verteilst. Dabei ist es schon schwierig, Motivationen zu erzeugen, aber dennoch ist es nicht ganz unmöglich! Deine Motivationsstruktur kannst Du allerdings nur dann nachhaltig verbessern, wenn Erfolgserlebnisse das Selbstvertrauen stärken und damit neue Motivationen freisetzen. Dieses Ziel erreichst Du allerdings nicht in einem einzigen euphorischen Kraftakt, sondern nur, indem Du langfristig und gezielt Schritt für Schritt Dein Leistungsvermögen durch Planung, Ausführung und selbstkritische Kontrolle verbesserst. Dabei auftretende Mißerfolge solltest Du in ihrem Stellenwert realistisch beurteilen und weder über- noch unterschätzen.

Die folgenden Anregungen sollen Dir dabei helfen, Deine Motivationsstruktur zu überdenken und letztlich Deine Lernmotivation und Studienleistung zu verbessern:


 

Siehe dazu auch:
Edith Püschel & Hans-Werner Rückert:
Studieren ohne Lust und Ziel
und
Hans-Werner Rückert:
Aufschieben kurz und knapp

 


Quelle: http://www.soccer-zocker.de/edgar/27nn.htm (04-09-29)


 

Fragen zur Überprüfung von grundlegenden Studientechniken für ein erfolgreiches Studium

 

Quelle:

Schubert-Henning, Sylvia (2001). Studieren lernen - in der  Studierwerkstatt  der Universität Bremen.
WWW: http://www.studierwerkstatt.uni-bremen.de (02-02-02)

 

Linkempfehlung

Lernen und Studieren!

Der Kurs der Virtuellen Hochschule Bayern von FIM-Psychologie (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), gestaltet von Walter F. Kugemann, richtet sich an StudentInnen, die ihre eigene Lern- und Arbeitsweise kritisch reflektieren und verbessern möchten. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist es, an einer Hochschule oder Fachhochschule eingeschrieben zu sein. Die Bearbeitung von LuSt eignet sich besonders für Studienanfänger und -anfängerinnen, die anhand zahlreicher praktischer Übungen die notwendigen Lern- und Studiertechniken erwerben können.

http://db.odl.org/vhb-lust/inhalt.htm (04-02-02)

Quellen

Studienberatung an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
WWW: http://www.uni-heidelberg.de/ (02-11-08)
Metzger, Ch. (2001). Lern- und Arbeitsstrategien. Ein Fachbuch für Studierende an Universitäten und Fachhochschulen.
Aarau: Sauerländer.
Hitchhiker (o.J.). Lernen im Studium.
WWW: http://third.informatik.uni-kl.de/~hh/node7.html (99-07-07)
Kugemann, Walter F. (o.J.). Lernen mit Texten. 7.1 Die verschiedenen Lernzugänge.
WWW: http://db.odl.org/vhb-lust/inhalt.htm (04-02-02)
http://www.personal.euv-frankfurt-o.de/de/personal/lehre/richtlinien/lerntips.html (03-02-02)

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