[werner.stangl]s arbeitsblätter 

15 Tipps für die erfolgreiche Prüfungsvorbereitung

  1. Nimm jede Prüfung dreimal so wichtig, wie sie ist! Man muss sich hohe Ziele stecken, wenn man Erfolg haben will.
  2. Träume immer davon, dass du die Prüfung als Bester bestehst! (Besonders in den letzten drei Nächten vor dem Prüfungstermin).
    MERKSATZ: KANNST DU NICHT DER BESTE SEIN, GRAB AM BESTEN GLEICH DICH EIN!
  3. Erzähle allen Kollegen und Freunden ausführlich von deiner bevorstehenden Prüfung. Diese Leute haben ein Recht auf dein Seelenleben.
  4. Glaube nur denen, die dir erzählen, wie furchtbar schwer die Prüfung ist. Die anderen wollen nur, dass du durchfällst; sie selber büffeln wie die Irren, damit sie über dich triumphieren können.
    MERKSATZ: GLAUB KEINEM UNTER NEUNZIG!
  5. Erzähle allen, dass du es doch nicht schaffst, und glaube vor allem selbst daran.
  6. Mindestens sechs Wochen vor der Prüfung musst du beginnen, mit einer leidenden Miene herumzulaufen. Schließlich muss man mit der Vorbereitung rechtzeitig beginnen. (Das Üben der Miene am besten vor einem Spiegel; Publikum ist dabei nicht unangebracht).
  7. Schiebe das richtige Lernen möglichst lange hinaus. Drei Tage vorher ist auch noch Zeit.
    MERKSATZ: WER ZU FRÜH LERNT DER VERGISST DIE GESCHICHTE!
  8. Erhöhe den Tabak und Kaffeekonsum kontinuierlich bis zum Prüfungstag. (Mindestmengen sind nach wissenschaftlichen Erfahrungen 47,3 Zigaretten á 3,5 mg Nikotin und 10 Tassen Espresso (große!) täglich).
    MERKSATZ: NIKOTIN UND COFFEIN MACHEN NUR DIE SCHWACHEN HIN!
  9. Psychopharmaka (besonders Beruhigungstabletten) dürfen bei der Prüfungsvorbereitung nicht fehlen. (Die Wirkung kann bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol wesentlich gesteigert werden).
    MERKSATZ: DREI TABLETTEN VALIUM HAUEN KEINEN PRÜFLING UM!
  10. Unmittelbar vor der Prüfung verändere den gesamten Tagesrhythmus - lerne bis Mitternacht, wenn du üblicherweise schon um zehn ins Bett gehst.
    MERKSATZ: LERNE NUR NACH MITTERNACHT, WENN DER MOND INS ZIMMER LACHT!
  11. Lass dir von deinen Mitmenschen so oft als irgend möglich bestätigen, wie bedauernswert und schrecklich deine Lage ist.
  12. Genieße die sich langsam aufbauende Spannung und lasse dich durch nichts davon ablenken. (Nach neuesten Forschungsergebnissen ist ein Verhältnis von 50 Minuten Zittern und 10 Minuten Lernen optimal).
  13. Bei Prüfungen trifft man sich mindestens zwei Stunden vorher mit seinen Kollegen im Buffet. So erfährt man noch rechtzeitig von seinen Lücken.
  14. Besorge dir rechtzeitg ein Foto des Prüfers und hänge es über deinem Arbeitsplatz auf. (Automatenfotos sind für diesen Zweck besonders geeignet).
    MERKSATZ: IST DER PRÜFER AUCH NICHT SCHÖN, MUSST DU IHM DOCH INS AUGE SEHN!
  15. Denke vor Prüfungen immer an solche Examinationen, bei denen du durchgefallen bist. Aus seinen Erfahrungen kann man immer lernen.

Siehe auch "Ja, aber…" oder Die Kunst der Ausrede …


Modifizierte und beträchtlich erweiterte Fassung nach Sadolinskij (1948), Kugelmann (1966), Gruberova-Jaschkowitz (1979), Strigl & Katzensteiner (1980) und Masochwietzky (1984).
Die vorliegende Neufassung von http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/ARBEITSBLAETTERORD/SCIENCEFUN/Pruefungstips.html in neuer deutscher Rechtschreibung stammt von http://www.abitur.de/pruefung/vorberei.htm.

Siehe dazu auch den folgenden Leserbrief!

Eine erlaubte Kopie dieser Tipps findet sich unter
http://www.abi00.de/irmi2000/Lerntipps.html
und eine unterlaubte unter
http://www.abitu.de/media/texte/data/tipps.html
und noch eine unerlaubte auf
http://www.rsshs.de/hp/html/daten/links/prueftipps.htm



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